Kai Gohlke ist neuer Chefredakteur bei Oberpfalz-Medien

Das Onetz hat sich neu erfunden, die Zeitungen der Oberpfalz-Medien erscheinen im modernen Layout. Der Wandel trägt auch die Handschrift von Kai Gohlke. Nun rückt der bisherige stellvertretende Chefredakteur in die erste Reihe vor.

Kai Gohlke (Mitte) ist neuer Chefredakteur bei Oberpfalz-Medien. Geschäftsführer Thomas Maul und Geschäftsführende Verlegerin Viola Vogelsang-Reichl gratulieren.
von Stefan Zaruba Kontakt Profil

Kai Gohlke ist neuer Chefredakteur der Oberpfalz-Medien. Der 49-jährige bisherige Stellvertreter folgt auf Norbert Gottlöber, der sich im Sommer in den Ruhestand verabschiedet hat. Gohlke zeichnet nun unter anderem für die Inhalte der Tageszeitungen "Der neue Tag", "Amberger Zeitung" und "Sulzbach-Rosenberger Zeitung", des Onetz' und der "Oberpfälzer Wochenzeitung (OWZ)" verantwortlich.

Die Geschäftsführung der Oberpfalz-Medien gab die Entscheidung am 13. November bekannt. Das Unternehmen setzt auf Kontinuität. Gohlke ist seit April 2017 in Weiden, wie Geschäftsführende Verlegerin Viola Vogelsang-Reichl betont. "Er ist damals schon mit dieser Perspektive zu uns gekommen." Schon bald nach Antritt als stellvertretender Chefredakteur habe er den Verantwortlichen im Haus bewiesen, wie richtig deren Entscheidung war. "Gesellschafter und Geschäftsführung wollen diese Zusammenarbeit fortführen." Das unterstreicht auch Geschäftsführer Thomas Maul: „Wir freuen uns, mit Herrn Gohlke jemanden mit so großer Erfahrung in Print und Digital für diese Chefredakteursfunktion zu haben. Und: Er ist aus der Region!“

Reicher Erfahrungsschatz

Gohlke ist in Oberviechtach (Kreis Schwandorf) aufgewachsen, wo er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt. Das frühe Interesse für Journalismus mündete nach einem Studium der Germanistik und Politikwissenschaften in Regensburg in eine Redakteurslaufbahn bei der "Mittelbayerischen Zeitung". Dort stand er unter anderem als Lokalchef und Chef vom Dienst in Verantwortung – immer schon vor dem Hintergrund, Produkte und Arbeitsweisen an den digitalen Wandel anzupassen.

Auch bei den Oberpfalz-Medien wurde der 49-Jährige Motor des Wandels, gerade auch in technischer Hinsicht. Eine seiner ersten Aufgaben war der Relaunch des Onetz', das seine Reichweite nochmals deutlich steigern konnte, gekoppelt mit der Einführung eines neuen Redaktionssystems, das die Grundlage für viele weitere Entwicklungen im digitalen Umfeld darstellt.

Blick nach vorne

"Die technische Seite ist heute genauso wichtig wie die inhaltliche. Da haben wir schon viel erreicht", sagt der leidenschaftliche Musiker im Rückblick. Der Schlagzeuger zweier Bands wird auch künftig den Takt im digitalen Wandel vorgeben. Die Herausforderung lautet: die Tageszeitung weiter verbessern und auf die Bedürfnisse der Leser ausrichten, und gleichzeitig auf den digitalen Kanälen weitere Potenziale gerade bei jungen Menschen erschließen sowie innovative Produkte anbieten. Diese müssen, etwa in Form digitaler Abo-Modelle, auch wirtschaftlich den Fortbestand des hochwertigen journalistischen Angebots sichern.

Der langjährige Handballer setzt auf Erfolg im Team. "Was ich am Verlag schätze ist, dass er vorwärtsgewandt ist, sich offen auf die Veränderungen einstellt. Und dass er bereit ist zu investieren - auch in Personal." Das Unternehmen prüfe richtigerweise stets den Status quo mit der Frage "Sind wir noch auf dem richtigen Weg?" Der neue Chefredakteur orientiert sich dabei an den Stärken der Oberpfalz-Medien - "das Regionale und das Vertrauen der Menschen in uns". Eine Basis für den Erfolg sei die hohe Präsenz am Markt, "weil wir nahezu jeden in der Region mit einem unserer Produkte erreichen".

Info:

Oberpfalz-Medien

Unter dem Dach der Oberpfalz-Medien erscheinen Tageszeitungen in neun regionalen Ausgaben. Die „Amberger Zeitung“ und „Sulzbach-Rosenberger Zeitung“ sind jeweils eigenständige Ausgaben, sieben Ausgaben tragen den Titel „Der neue Tag“. Die drei Titel erreichen täglich eine verkaufte Auflage von knapp 70.000 Zeitungen. Zur Mediengruppe gehört das Anzeigenblatt OWZ mit einer wöchentlichen Auflage von rund 198.500 Stück. Das Onlineportal Onetz ist mit rund 4 Millionen Besuchern im Monat führend in der Region. Rund 80 Redakteure sind für Oberpfalz-Medien im Einsatz, zudem über 1000 freie Berichterstatter.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.