22.12.2019 - 14:18 Uhr
AltendorfOberpfalz

Fronhofer Flurneuordnung beginnt im Juli 2020

Im Januar oder Februar werden die ersten Maßnahmen für die Fronhofer Flurneuordnung ausgeschrieben. Offizieller Baubeginn wird am 1. Juli sein. Als "Ökologische Flurneuordnung" fördert sie der Freistaat mit 90 Prozent.

Schotterbauweise wird zukünftig das Landschaftsbild von Fronhof größtenteils prägen. Die Wege verfügen über eine 4,5 Meter breite Fahrbahn, einem Wegseitengraben sowie einem zulässigen Gesamtgewicht von 10,5 Tonne/Achse. Dieses Foto zeigt eine Wegtrasse aus dem Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahren Guteneck-Weidenthal.
von Externer BeitragProfil

Unter Vorsitz von Bauoberrat Martin Stahr vom Amt für Ländliche Entwicklung fand im Sitzungssaal des Nabburger Rathauses die Anhörung der Behörden und Verbände statt, um die angedachten baulichen Maßnahmen in der Flur in Fronhof abschließend abstimmen zu können. Geladen wurden einer Mitteilung zufolge insgesamt 33 Fachstellen, Naturschutzverbände, Interessenvertretungen der Landwirte und Energieversorger. Auch die Öffentlichkeit konnte sich beteiligen.

Der Anhörungstermin verlief aus Sicht des Amtes für Ländliche Entwicklung äußerst zufriedenstellend, da keine Einwendungen vorgebracht wurden. Das Genehmigungsverfahren läuft. Die Ausschreibung eines ersten Bauprogrammes soll im Januar oder Februar 2020 erfolgen. Offizieller Baubeginn ist voraussichtlich der 1. Juli 2020. Alle Wegtrassen in der Fronhofer Flur sollen bis zum Frühjahr 2021 fertiggestellt werden. Durch den Wegeausbau werden angrenzende landwirtschaftliche Flächen teilweise "überbaut". In diesem Fall ist im Rahmen der Mehrfachanträge von den Bewirtschaftern zeitnah die Codierung "990" zu erfassen bzw. dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nabburg mitzuteilen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nabburg wird ebenfalls den geplanten Waldwegebau "Im Schmalzbrunnen" im Spätsommer 2020 beginnen.

Das Amt für Ländliche Entwicklung mit Sitz in Tirschenreuth verbaut nach ersten Schätzungen 780 000 Euro. Hinzukommen noch die Planungskosten. Da es aufgrund der zahlreichen und hochwertigen Ausgleichsmaßnahmen zwischenzeitlich als "Ökologisches Verfahren der Ländlichen Entwicklung" eingestuft wird, fördert der Freistaat diese Maßnahme mit 90 statt bisher 85 Prozent. Die restlichen 10 Prozent sind von den Grundstückseigentümern vor Ort zu tragen. Das Bauprogramm verursacht 4,5 Einhebungen zu 100 Euro pro Hektar, die jeweils zum 1. April und 1. Oktober erfolgen.

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