12.12.2019 - 11:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Millionen für die Städte und Gemeinden im Kreis Amberg-Sulzbach

Bescherung für die Kommunen: Kurz vor Weihnachten hat das bayerische Finanzministerium die Höhe der Schlüsselzuweisungen bekanntgegeben. Vilseck sticht dabei besonders heraus.

Geldregen für die Kommunen: Die Schlüsselzuweisungen 2020 stehen fest.
von Uli Piehler Kontakt Profil

„Die Gemeinden und Landkreise in der Oberpfalz erhalten 2020 Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 413 Millionen Euro“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Donnerstag mit. Dies sei ein Plus von über 7 Millionen Euro gegenüber 2019. Der Landkreis Amberg-Sulzbach erhält 20,817 Millionen Euro, etwa eine halbe Million Euro weniger als im vergangenen Jahr.

Zusätzlich fließen 29,878 Millionen Euro an die einzelnen Landkreis-Gemeinden. Der größte Brocken geht an Vilseck, die Stadt darf sich auf eine Überweisung von 5,428 Millionen Euro aus München freuen, etwa 100.000 Euro mehr als im Vorjahr. Der zweitgrößte Betrag, 4,697 Millionen, fließt nach Sulzbach Rosenberg (minus 1,332 Millionen). Als einzige Kommune im Landkreis geht Hirschau leer aus.

Ammerthal: 691.964 Euro

Auerbach: 1.141.732 Euro

Birgland: 714.832 Euro

Ebermannsdorf: 246.608 Euro

Edelsfeld: 613.804 Euro

Ensdorf: 619.232 Euro

Freihung: 1.107.628 Euro

Freudenberg: 1.128.752 Euro

Gebenbach: 216.112 Euro

Hahnbach: 1.160.488 Euro

Hirschbach: 555.060 Euro

Hohenburg: 717.192 Euro

Illschwang: 610.508 Euro

Kastl: 1.013.604 Euro

Königstein: 659.808 Euro

Kümmersbruck: 1.892.424 Euro

Etzelwang: 640.120 Euro

Neukirchen: 1.148.588 Euro

Poppenricht: 1.235.976 Euro

Rieden: 989.228 Euro

Schmidmühlen: 635.996 Euro

Schnaittenbach: 1.018.044 Euro

Sulzbach-Rosenberg: 4.697.520

Ursensollen: 540.144 Euro

Vilseck: 5.428.400 Euro

Weigendorf: 455.048 Euro

Die Schlüsselzuweisungen sind die Kernleistung und größte Einzelposition im kommunalen Finanzausgleich. Sie sollen die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen stärken und Unterschiede in der Steuerkraft abmildern. Gemeinden mit geringeren eigenen Steuereinnahmen erhalten höhere Schlüsselzuweisungen als finanzstärkere Gemeinden. „Damit tragen die Schlüsselzuweisungen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern bei“, heißt es in der Pressemitteilung des Finanzministeriums.

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