11.12.2019 - 10:50 Uhr
AmbergOberpfalz

Überraschungen bei Wahl zur neuen Landessynode

Die Wahl zur neuen Landessynode der bayerischen Landeskirche hat einige Überraschungen mit sich gebracht. Dekan Karlhermann Schötz aus Sulzbach-Rosenberg gehört dem Gremium nicht mehr an.

Dekan Karlhermann Schötz
von Uli Piehler Kontakt Profil

Laut Evangelischem Pressedienst wurden im Vorfeld als sicher gehandelte Synodale überraschend nicht wieder ins Kirchenparlament der rund 2,3 Millionen Protestanten in Bayern gewählt - darunter etwa Dekan Karlhermann Schötz aus Sulzbach-Rosenberg. Nach Angaben der Landeskirche wurden mehr als zwei Drittel der Synodalen (67,4 Prozent) erstmals ins Kirchenparlament gewählt. Der Frauenanteil ist gegenüber 2013 (40,4 Prozent) sprunghaft auf 56,2 Prozent gestiegen, der Altersschnitt sank auf 47,5 Jahre (2013: 51,3). Im Kirchenkreis Regensburg ziehen nur zwei der bisherigen Synodalen erneut in die Synode ein: Georg Haubelt aus Amberg und Hans-Christoph Oelker (Ingolstadt). Zwar waren von den bisher neun Synodalen fünf nicht wieder angetreten, das Ausscheiden von Dekan Karlhermann Schötz (Sulzbach-Rosenberg) und Pfarrer Friedrich Hohenberger (Regensburg) galt aber als unwahrscheinlich. Neu gewählt wurden etwa Dekanin Christiane Murner (Neumarkt) sowie die Pfarrer Nina Lubomierski (Landshut) und André Fischer (Dekanat Weiden). Ab dieser Legislaturperiode stellt der Kirchenkreis zehn Landessynodale.

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