23.02.2020 - 11:10 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Laufend auf Rathausumbau angesprochen

Ammerthaler CSU schaltet bei Jahreshauptversammlung in den Wahlkampfmodus. Vorsitzender Robert Weiß verwahrt sich gegen Pinocchio-Flyer.

von Autor OEProfil

In der Jahreshauptversammlung der CSU Ammerthal im Landgasthof Erras in Fichtenhof zeigte Ortvorsitzender Robert Weiß die Aktivitäten auf. Besonders hob er das jährliche Freiluftkino innerhalb des Ferienprogramms hervor: "Wir haben damit über 50 Kindern einen tollen Abend gemacht." Erfreulich sei der Mitgliederzuwachs, insbesondere bei der Jungen Union.

"Zuspruch erfahren unsere Kandidaten und Bürgermeisterkandidat Anton Peter in vielen Gesprächen mit Bürgern", informierte Weiß. "Wir werden laufend auf den Rathausumbau für 2,9 Millionen Euro angesprochen." Im Oktober wurde allen Gemeinderäten ein Terminplan zugeschickt, nach dem im Dezember bereits Aufträge vergeben werden sollten, berichtete Weiß. Deshalb wurde ein Bürgerbegehren initiiert. Obwohl es im Gemeinderat abgelehnt wurde, seien trotzdem die Auftragsvergaben bis zur Kommunalwahl verhindert worden. Somit könnten die Ammerthaler jetzt darüber abstimmen.

Das unzulängliche Breitbandnetz gebe Anlass zu Kritik. "Darauf werden wir ständig angesprochen", so Weiß. Rund 75 Prozent der Beschlüsse im Gemeinderat seien einstimmig gefasst worden. Behauptungen, die CSU sei immer dagegen, seien reine Polemik und hätten in einem Wahlkampf nichts zu suchen. Ebenso die Verunglimpfung durch UWG und BFA gegenüber den politischen Gegnern mit einer Pinocchio-Zeichnung in Flyern sei niveaulos.

Am Sonntag, 8. März, findet im Landgasthof Erras in Fichtenhof,eine Wahlveranstaltung statt. Interessierte können vor Ort mit den Kandidaten und Bürgermeisterbewerber Anton Peter sprechen.

Peter selbst sprach die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und den vielen Ehrenamtlichen an. Nach seiner Ansicht gebe es dort erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten, die er gerne umsetzen möchte.

Viele Vereine haben eine Wirkung in der Öffentlichkeit, die weit über den Landkreis Amberg-Sulzbach hinausgehen. Er nannte dazu zwei Beispiele: die DJK und der Heimat und Kulturverein. Die negative Darstellung der Gemeinde in den Medien müsse radikal verändert werden, sagte Peter.

Er will das ändern und tritt für eine vernünftigen und vor allen Dingen ehrlichen Umgang miteinander ein.

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