14.10.2019 - 14:04 Uhr
GebenbachOberpfalz

Jahreshauptversammlung der Flurbereinigungsgenossenschaft Gebenbach

Auf eine über 90-jährige Geschichte kann die Flurbereingungsgenossenschaft Gebenbach zurückblicken. Sie kümmert um die Feld- und Waldwege in ihrem Besitz und pflegt die dazugehörigen Vorfluter und Bäche rund um Gebenbach und Kainsricht.

von Autor DPEProfil

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Obermeier trug Vorsitzender Anselm Schöpf seinen Rechenschaftsbericht vor. Die Genossenschaft baute demnach im Bereich Gebenbach über 44 Fuhren Abfräsgut ins Wegenetz ein, die Trassen wurden planiert und gewalzt. Überstehende Äste waren zu entfernen, Gräben wurden gemulcht und der Mühlholzweg beim Sportplatz mit zehn Fuhren Recycling-Material wieder befahrbar gemacht. Für den Bereich Kainsricht berichtete Zweiter Vorsitzender Albert Schreglmann, dass hier 35 Fuhren Abfräsmaterial auf die Wege verteilt, diese gegrätert und gewalzt wurden. Eine Grabenüberfahrt wurde erweitert, die Gräben wurden gemulcht.

Anselm Schöpf bedankte sich besonders bei Andreas und Josef Wendl für ihre über 30-jährige Tätigkeit im Vorstand. Kassier Josef Wendl berichtete von positive Finanzzahlen. Einstimmig legten die Mitglieder die Umlage auf neun Euro pro Hektar fest.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Peter Dotzler den Genossen für ihre Arbeit am Wegenetz und an den Gräben in der gemeindlichen Flur. Diese Arbeit komme der ganzen Bevölkerung zugute, die die Wege für Freizeitaktivitäten nutze. Die Gemeinde unterstütze deshalb diese Tätigkeiten mit jährlichen Zuwendungen. Zudem gebe es zur Zeit über das AOVE-Kernwegenetz die Möglichkeit, wichtige Wege auszubauen und den laufenden Unterhalt über die Gemeinde zu organisieren. Beim Weg von der Urspringer Straße nach Burgstall sei dies heuer bereits geschehen.

Eine weitere Trasse für die bessere Erschließung der Gebenbacher Flur wäre laut Dotzler der Weg 31, der das Wegenetz von der Mausbergstraße in Richtung Mausdorf und in Richtung Urspringer Straße um die südliche Flur in Gebenbach verbessern würde. Aufgrund des großen Gefälles werde das Wegenetz hier laufend ausgeschwemmt, weshalb hier ein besonderes Gewicht auf eine gut funktionierende Entwässerung mittels wegbegleitender Seitengräben liege. Die Grunderwerbsverhandlungen für diesen Weg liefen noch, die Gemeinde sei auf die Bereitschaft der Grundstückseigentümer zur Mitwirkung angewiesen. Die AOVE und das Amt für Ländliche Entwicklung hätten hier für die Gemeinde die Fördermittel über auf 1,078 Millionen Euro aufgestockt. Vorsitzender Anselm Schöpf berichtete von den laufenden Bahnbaustellen. In der Diskussion wurden das Weg-Abfräsen, der Zustand der eigenen Walze und das Ästeschneiden angesprochen.

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