22.01.2020 - 13:46 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Zugverbindung mit Baxi keine Konkurrenz machen

Das Baxi ist ein Erfolgsmodell, darüber sind sich von den Freien Wählern Landratskandidat Ely Eibisch und Dominik Kugler, Bürgermeisterbewerber für die Gemeinde Kastl, einig. Doch eine Ausweitung des Netzes hat für sie auch Grenzen.

Landratskandidat Ely Eibisch und Bürgermeisteranwärter Dominik Kugler (von links) begrüßen die Ausweitung des Baxi-Netzes. Einer eigenen Linie nach Weiden stehen sie aber skeptisch gegenüber.
von Externer BeitragProfil

Die Einführung des Modells auch im Landkreis NEW spreche für die Qualität des Konzepts und eröffne neue Möglichkeiten, gerade an den Randlagen des Landkreises, schreiben die Freien Wähler.

"Das Baxi muss künftig nicht mehr an Landkreisgrenzen Halt machen", freuen sich Eibisch und Kugler. Nicht nachvollziehen konnten sie aber die Forderung ihrer CSU-Mitbewerber Roland Grillmeier (Landrat) und Hans Walter (Bürgermeister) nach einer Baxi-Linie von Kastl nach Weiden. Damit würde man der Zugverbindung nach Weiden unnötigerweise Konkurrenz machen. Sinnvoller sei es, das Baxi mit vorhandener Mobilität zu verknüpfen und etwa eine Zubringerlinie zum Bahnhof in Trabitz zu schaffen.

Insgesamt müsse weiter die Akzeptanz des Baxi in der Bevölkerung gestärkt werden. Hierzu seien etwa auf Initiative der Freien Wähler weitere Haltestellen in Kastl geschaffen worden. Kugler bedauerte außerdem, dass das E-Baxi auf das Gebiet der Stadt Kemnath beschränkt sei und nicht auch Kastl ansteuere.

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