15.01.2020 - 11:31 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

CSU: Absolute Mehrheit als Ziel

Die Neunburger wählten Martin Birner vor acht Jahren zu ihrem Bürgermeister. "Ich liebe diese Aufgabe und setze mich täglich mit Leidenschaft für meine Heimatstadt ein", versichert er beim Wahlkampfauftakt der CSU.

Daumen hoch: Fraktionsvorsitzender Alexander Trinkmann, Bürgermeister Martin Birner, die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Martina Englhardt-Kopf, und Ortsvorsitzender Thomas Albang (von links) strahlten beim Wahlkampfauftakt der CSU in Neunburg v.W. Zuversicht aus.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Rathaus-Chef Martin Birner zog beim Wahlkampfauftakt der CSU am Samstag im Gasthaus Sporrer aus seiner Sicht eine "überaus erfolgreiche Bilanz". Unter seiner Ära seien in Neunburg 1000 neue Arbeitsplätze entstanden, die Stadt habe sich weiter entwickelt, und die Bevölkerung wachse. "Unsere Rechnung geht auf, die Menschen fühlen sich hier wohl", stellte Martin Birner fest.

Die Stadt habe in Bauland, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und Infrastruktur investiert und damit die Rahmenbedingungen für eine Aufwärtsentwicklung geschaffen.

"Die Schulden, die die Stadt gemacht hat, rentieren sich", antwortet der Bürgermeister all jenen, die die Investitionen kritisieren. Die Stadt sei "am Drücker" und nutze die Gunst der Stunde, um sich als attraktive Stadt im Landkreis zu präsentieren. Die Schwarzachtalhalle habe sich zu einem Besuchermagneten entwickelt, der die Menschen aus der gesamten Region anziehe. Mit Blick auf die Vorzeigeeinrichtungen "Real- und Mittelschule" und die Sanierung und Erweiterung der Grundschule stellte der Bürgermeister fest: "Auch im Bildungsbereich ist unsere Stadt Vorreiter".

Diese Vorbildfunktion bestätigte auch die Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Martina Englhardt-Kopf. Sie versicherte: "Neunburg ist zu einer Aufsteigerregion geworden". Die Stadt leiste damit ihren Beitrag zur Aufwärtsentwicklung des Landkreises, der dank sprudelnder Steuereinnahmen investieren und gleichzeitig Schulden abbauen könne.

CSU-Ortsvorsitzender Thomas Albang plant 15 Wahlkampfveranstaltungen in der Stadt und in den Ortsteilen und wirbt um das Vertrauen. Er sei stolz auf diese "attraktive Liste", die einen Querschnitt der Bevölkerung abbilde, versicherte der Vorsitzende. Mit Blick auf den Altersdurchschnitt stellte Thomas Albang fest: "Wir haben damit den Generationenwechsel vollzogen". Er selbst "begnügt" sich mit dem letzten Listenplatz 20.

Auf Platz drei hinter den beiden Bürgermeistern Martin Birner und Margit Reichl kandidiert Fraktionsvorsitzender Alexander Trinkmann. Er verteidigt die Ausgaben und ist sicher: "Das Geld wird wieder hereinkommen". Trinkmann hofft erneut auf eine "absolute CSU-Mehrheit" im Stadtrat, "damit wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen kann".

Die weiteren Kandidaten Verena Binder, Harald Klatzka, Andrea Roidl, Christoph von Wenz zu Niederlahnstein, Alexander Winter, Bernhard Lober, Georg Schmid, Heiko Mutschka, Maximilian Lang, Florian Guha, Christoph Steffens, Lucie Fischer, Karl Wilhelm, Ulrike Danner, Michael Bindl und Gabriele Irlbacher stellten sich abschließend der Reihe nach vor.

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