21.01.2020 - 10:04 Uhr
Riggau bei PressathOberpfalz

Jahreshauptversammlung: "Waldlustschützen" gut in Schuss

Mehr als zufriedenstellende Berichte einzelner Sparten und eine problemlose Neuwahl beherrschen die Hauptversammlung der Schützengesellschaft (SG) "Waldlust". Es gibt aber noch mehr Grund zur Freude.

Abteilungsleiter Alexander Eichelberger überreicht Bernhard Stock (links) und Markus Merkl (rechts) das Böllerschützenehrenzeichen. Die zwei Schützen sind seit der Gründung der Abteilung aktive Mitglieder.
von Autor ISProfil

Der Verein hat nun zwei neue Ehrenmitglieder, denen hohe Auszeichnungen überreicht wurden. Schon zu Beginn der Zusammenkunft im Schützenheim zeigte sich Schützenmeister Markus Merkl sehr angetan vom zahlreichen Besuch. Sein besonderer Gruß galt neben Bürgermeister Werner Walberer, seinem Stellvertreter Max Schwärzer und den Stadträten Andreas Reindl sowie Martin Schmidt auch dem Ehrenmitglied und amtierenden Schützenkönig Josef Liebl sowie der Schützenkönigin Angelika Schlicht.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Gerhard Schubert und Josef Hutzler ging Merkl auf das Vereinsleben im Jahr 2019 ein. Erfreut zeigte er sich, dass die Mitgliederzahl auf 209 Personen angewachsen ist. Bei sechs Arbeitseinsätzen wurden durch 22 Mitglieder 411 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Dazu kamen noch 468 Stunden, welche als Aufsicht bei den Schießtagen bewältigt wurden. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei allen, die „den Verein durch ihren Einsatz am Laufen“ halten.

Kurz ging er auch auf das Aktivenfest ein, das mit 38 Personen „normal“ besucht war. Gut verlaufen ist die Königsfeier mit 48 Personen Teilnehmern. Mit einem "Wermutstropfen" schloss er seine Ausführungen. Er bedauerte, dass der Bierumsatz im Vereinsheim um 15 Prozent „stark eingebrochen“ ist. Augenzwinkernd bat er, dieses Manko doch zu ändern.

Sportleiter Stefan Hörer ging auch die Ergebnisse der Rundenwettkämpfe und der Meisterschaften ein. Bei den Rundenwettkämpfen waren insgesamt sieben Mannschaften der SG dabei. Beim Luftgewehr-Auflage schoss man in der A und B-Klasse. Mit der Luftpistole waren die Schützen in der Bezirksoberliga sowie A-Klasse vertreten, mit der Sportpistole schoss man in der Gau- Bezirks- und in der Bezirksoberliga, freute sich Hörer. Durch den Abstieg der Bezirksoberligamannschaft treten in der laufenden Saison nun zwei Teams in der Bezirksliga an, gab er bekannt.

Auf die Meisterschaften eingehend nannte der Sportwart die Teilnahme an der Gaumeisterschaft und der Bezirksmeisterschaft des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) und die Bezirksmeisterschaft sowie Landesmeisterschaft des Bundes Bayerischer Schützen (BBS). Außerdem wurde eine Vereinsmeisterschaft abgehalten. Bei der BSSB Gaumeisterschaft gingen 42 Teilnehmer in 12 Disziplinen an den Start. Dabei wurden 30 Einzelplatzierungen und 8 Mannschaftsplatzierungen erreicht. Bei den BBS Bezirksmeisterschaften waren in sechs Disziplinen zwei Einzelplatzierungen zu verzeichnen, informierte Hörer.

Bei den BBS Landesmeisterschaften waren in acht Sparten drei Starts zu vermelden, wobei zwei Platzierungen erzielt werden konnten. Wichtigste Meisterschaft ist und bleibt das Königsschießen, an dem sich 51 Schützen beteiligten. Im April traten elf Schützen am Sparkassen-Pokalschließen in Grafenwöhr an. Mehr als zufrieden zeigte sich Hörer über die Teilnahme an Gauschießen. Dabei wurden auch die Schützenkönige des „Nordgaus“ ermittelt. Mit Josef Panzer (Luftgewehr Auflage) und Dominik Stock (Luftpistole) stellt „Waldlust“ Riggau heuer gleich zwei Gaukönige, gab der Sportwart bekannt.

Abschließend zog Hörer eine Bilanz über seine bisherige vierjährige Tätigkeit als Sportleiter. „Wir haben viele aktive Schützinnen und Schützen, aber es fehlen die Topleute. Wir sind aber in der Leistungsdichte sehr gut aufgestellt“ fasste er zusammen.

Damenleiterin Angelika Schlicht zog eine positive Bilanz. Gut besucht waren der Hausfasching, das Aktivenfest und das „Liesl-Event“. Einen Dank richtete sie an die „Preglers“ für die kulinarischen Köstlichkeiten bei verschiedenen Festen.

Alexander Eichelberger ließ die Aktivitäten der Böllergruppe Revue passieren. Bei 15 Einsätzen wurden 237 Schüsse abgegeben, bei denen etwa 8,3 Kilogramm Pulver verbraucht wurden. Der erstmals abgehaltene „Böllerausflug“ führte in das Berchtesgadener Land, wo unter anderem der „Böllermacher“ Stangassinger besucht wurde. Zum Abschluss ehrte Eichelberger noch Gründungsmitglied Bernhard Stock und den aktiven Böllerschützen Markus Merkl mit dem Ehrenabzeichen in Silber des Verbandes. Schatzmeister Richard Daubner legte eine umfangreiche Bilanz über die Finanzen vor. Trotz enormer Ausgaben durch die Baumaßnahmen konnten „schwarze“ Zahlen geschrieben werden, freute er sich. Grund dafür sei auch eine Spende der Stadt. Die Kassenprüfer Dieter Glenk und Matthias Prösl bestätigten die Zahlen.

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