16.02.2020 - 11:34 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Ausdrucksstarke Klänge

Die Zuhörerschaft des zweiten Benefizkonzerts am Kreuzberg in diesem Jahr zugunsten der Orgelrenovierung darf sich über ein großartiges Konzert der beiden Künstler Ludmila Portnova (Klavier) und Vadim Vasilkov (Percussion) freuen.

Ludmila Portnova (Klavier) und Vadim Vasilkov (Percussion) gaben ein Benefizkonzert.
von Reinhold TietzProfil

Nach der Begrüßung durch Stefanie Jehl eröffnete die russische Pianistin eindrucksvoll das Konzert mit einer ausdrucksstarken und einfühlsamen Interpratation des berühmten "Prelude in h-Moll" von J. S. Bach, bearbeitet von A. Siloti. Nach dem tänzerischen "Andante" von C.P. E. Bach folgte das anmutige "Andante" aus der Sonate Nr 5 in C-Dur von B. Galuppi. Weiter ging es mit dem schwungvollen Rondo aus der Sonate in e-Moll von J. Haydn, dem der wunderschöne innige zweite Satz aus dem Klavierkonzert Nr. 23 von W. A. Mozart folgte. M. I. Glinka schrieb ein Thema über eine Mozart Variation in Es-Dur, das von der Pianistin ebenfalls in äußerst überzeugender Manier vorgetragen wurde. Im Gedenken an L. v. Beethoven, dessen 250. Geburtstag heuer von der Musikwelt gefeiert wird, spielte Ludmila Portnova den ersten Satz aus der Sonate Nr.18. Im anschließenden Kontretanz hatte Vadim Vasilkov seinen ersten Percussioneinsatz. Mit einer irischen Trommel und den Chimes bereicherte er das tänzerische Klavierstück mit seinen feinen rhythmischen Akzenten. Im folgenden Fantasie-Impromtu in cis-Moll von F. Chopin brillierte Ludmila Portnova wieder solistisch mit großer Virtuosität und intensiver Ausdrucksstärke. Nach der Arietta von T. Kullak interpretierten die Künstler zusammen zwei Stücke von G. Bizet, die festlich mit Triangel, Trommel, Pauken, Chimes und Kastagnetten gestaltet wurden. Auch beim fantastisch vorgetragenen Stück "Februar" von P. I. Tschaikowsky und dem elegischen "Andante cantabile" von S. Rachmaninoff setzte Vadim Vasilkov gekonnt sein vielfältiges Instrumentarium ein. Offiziell endete das Konzert mit dem bekannten "Ave Maria" von F. Schubert, dem jedoch aufgrund der Begeisterung der Zuhörerschaft noch mehrere Zugaben folgten.

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