21.10.2019 - 16:03 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Verhaltene Nachfrage

Die Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz ist geprägt von einer verhaltenen Nachfrage beim weiblichen Großvieh. Weibliche Zuchtkälber erzielen jedoch deutlich bessere Erlöse.

Bildunterschrift: Der Betrieb Zwickl aus Altenveldorf im Landkreis Neumarkt züchtete diesen hervorragenden Jungbullen des Bullenvaters „Wendlinger", der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz von der Bayern-Genetik erworben wurde.
von Externer BeitragProfil

Bei der Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz wurden zehn Jungbullen mit hervorragender Qualität angeboten. Spitzenbulle des Marktes war einer Pressemitteilung des Rinderzuchtverbandes ein sehr gut entwickelter "Wendelinger"-Sohn mit exzellenten Werten. Nach längerem Winkerduell sicherte sich die Bayern-Genetik diesen Bullen für den Prüfungseinsatz. Sechs weitere Bullen wurden darüber hinaus von verschiedenen Betrieben als Deckbullen angekauft.

Die Auktion der weiblichen Großtiere war diesmal mit 46 frischmelkenden Jungkühen, vier Kühen mit mehr als einer Kalbungen und vier Kalbinnen beschickt. Die Versteigerung war von Beginn weg geprägt von eher verhaltenen Geboten. Die Käufer legten größten Wert auf die funktionalen Merkmale der Tiere. Die Gebote erfolgten sehr qualitätsbezogen. Tiere mit Mängeln erhielten kein Gebot oder konnten erst nach erheblichen Preiszugeständnissen abgesetzt werden.

Am Ende der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen mit 1527 Euro ein Durchschnittspreis, der um mehr als 100 Euro niedriger lag als bei der Auktion im September. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung der verkauften Jungkühe lag diesmal bei 29,7 Kilogramm. Mit 88 Tieren war die Auktion der weiblichen Zuchtkälber diesmal nur knapp beschickt. Hier erfreuten sich die angebotenen Tiere einer lebhaften Nachfrage mit deutlich besseren Erlösen. Ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber fanden rasch ihre neuen Besitzer.

Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber war geprägt von guter Nachfrage mit ansprechenden Preisen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 91 Kilo wurde ein Erlös von 5,62 Euro je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 461 Euro anlegen. Der nächste Zuchtviehmarkt ist am Mittwoch, 6. November.

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