13.11.2019 - 10:04 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Geeinte Welt ist möglich

Eine geeinte Welt ist möglich

Chiara Lubich (1920 bis 2008) ist die Gründerin der Fokolarbewegung. Der erste Teil ihres Seligsprechungsprozesses steht kurz vor dem Abschluss.
von Externer BeitragProfil

Den Auftakt bildeten Beiträge aus Brasilien von einem Pater, der im Amazonasgebiet einen Radiosender betreibt und auf die große Not der Einheimischen hinweist. Die Fokolarbewegung, die seit 50 Jahren dort aktiv ist, startete mehrere soziale und umweltpolitische Initiativen. Es folgten die Berichte über Mariapolis (Sommertreffen) in Australien und eine Begegnung von Jugendlichen aus Ozeanien mit den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens.

Der Bericht über die im Zentrum der Fokolarbewegung in Castel Gandolfo stattgefundenen Versammlung der Jugendlichen aus 67 Ländern der Welt zeigte das große gemeinsame Engagement der jungen Leute, um die unterschiedlichen Herausforderungen zu meistern. Wichtig sei es, Dialog zu führen und sich in den anderen hineinzuversetzen, auch wenn er einer anderen Religion angehört.

Es folgte ein Video über die Weltversammlung der Religionen für den Frieden (Lindau), dann über die multikulturelle und multireligiöse Stadt Bangalore in Indien. Die Gemeinschaft der Fokolare unterstützt den Dialog mit anderen Religionen, wie es auch Papst Franziskus im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils betont.

Den Schluss bildete ein Bericht über die Mariapolis-Siedlung Fontem in Kamerun, Afrika. Es bestehen derzeit kriegerische Auseinandersetzungen, Fontem und das Krankenhaus blieben bisher wie durch ein Wunder verschont. Aktuell veröffentlichte der Vatikan, dass der erste Teil des Seligsprechungsprozesses für die Gründerin der Fokolarbewegung Chiara Lubich ( 1920 bis 2008) vor dem Abschluss steht.

Mit einer Aussprache über die beeindruckenden, hoffnungsvollen Beiträge und persönlichen Zeugnisse endete dieser Abend der Fokolarbewegung.

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