08.12.2019 - 11:25 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kreisjugendring vertritt Bayern in Brüssel

Der Kreisjugendring war nach Brüssel eingeladen: Er durfte dort als gutes Beispiel für Jugendarbeit in Bayern seine innovativen Projekte vorstellen. Damit verbunden war die Teilnahme an einer Kinderrechte-Konferenz.

Vorsitzender Jürgen Preisinger und Vorstandsmitglied Fabian Ernstberger (von links) durften bei einer Tagung in Brüssel das Europa-Projekt des Kreisjugendrings Tirschenreuth vorstellen.
von Externer BeitragProfil

Junge Menschen möchten in der Politik mitreden. Auch auf europäischer Ebene sollen die Interessen der Jugendlichen stärker in den Blickpunkt genommen werden. Das fordert der Bayerische Jugendring und will sich auch in Brüssel und Straßburg für mehr Jugendbeteiligung einsetzen.

Als "Botschafter der Bayerischen Jugendarbeit" haben Oberpfälzer Jugendverbände und Jugendringe in Brüssel ihre Projekte vorgestellt: Der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, hatte hierfür auf Landesebene vier Jugendverbände, den Stadtjugendring Regensburg sowie den Kreisjugendring Tirschenreuth ausgewählt.

Teilnahme an Workshops

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter beteiligten sich in der bayerischen Landesvertretung in Brüssel an Workshops, an einer Podiumsdiskussion und stellten ihre Aktionen den Europaparlamentariern vor. Auf besonders positive Resonanz stieß nach einer Pressemitteilung des Kreisjugendrings das Tirschenreuther Projekt "Ich bin ein Europäer!". Dahinter steckten eine Pin-Aktion und eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Europa und wir" in Kemnath im Vorfeld der Europawahl.

Die Projekte stellten in Brüssel Vorsitzender Jürgen Preisinger und Vorstandsmitglied Fabian Ernstberger vor. Ihr Fazit fiel sehr positiv aus: "Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und mit vielen Politikern sprechen", so die beiden Jugendringvertreter. Die Europa- und Landtagsabgeordneten zollten viel Lob und Anerkennung für die Projekte. Für den Kreisjugendring sei die Einladung nach Brüssel eine schöne Bestätigung der hochwertigen politischen Arbeit gewesen, betonte Vorsitzender Preisinger. Zielsetzung des Bayerischen Jugendrings sei es gewesen, den jungen Menschen auf europäischem Parkett eine Stimme zu verleihen. Laut dem Präsidenten des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, ging es beim Tag der Jugend in Brüssel auch darum, dass junge Menschen ihre Themen nach Europa tragen. "Junge Menschen wollen beteiligt und ernst genommen werden." Bei der Brüssel-Fahrt waren Preisinger und Ernstberger auch ausgewählte Teilnehmer der "Celebrating 30 years of the Convention on the Rights of the Child" im Europäischen Parlament. "Für uns eine besondere Ehre, da wir hier Deutschland und Bayern vertreten durften", so Jürgen Preisinger.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der UN-Konvention über die Rechte des Kindes veranstaltete das Europäische Parlament eine hochrangige Konferenz, die sich mit den Errungenschaften der vergangenen drei Jahrzehnte und den Herausforderungen, denen neue Generationen in einer globalisierten und digitalisierten Welt gegenüberstehen, befasste. Königin Mathilde von Belgien, Ehrenpräsidentin von Unicef Belgien, wohnte der Konferenz gemeinsam mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, David Sassoli, bei.

Kinderrechte umsetzen

Die UN-Kinderrechtskonvention zielt darauf ab, eine bessere Umsetzung der Kinderrechte weltweit zu gewährleisten. Sie veranlasste die EU und ihre Mitgliedstaaten, Gesetze, Politiken und Praktiken zum Schutz und zur Förderung der Rechte der Kinder, unabhängig von ihrer Nationalität oder ihrem Aufenthaltsstatus, abzuändern.

Ab März 2020 wird es beim Kreisjugendring dazu eine Ausstellung zum Thema Kinderrechte geben, die von Jugendgruppen und von Schulen ausgeliehen werden kann. Weitere Infos unter www.kjr-tir.de.

Vorsitzender Jürgen Preisinger und Vorstandsmitglied Fabian Ernstberger.
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