28.01.2020 - 16:46 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Mit Spaß und Behutsamkeit

40 Kinder und acht Betreuerinnen hatten viel Spaß beim "Turmbau zu Babel" im Evangelischen Gemeeindehaus.

von Ulla Britta BaumerProfil

40 Kinder und acht Betreuerinnen hatten viel Spaß beim "Turmbau zu Babel" im Evangelischen Gemeindehaus. Eingeladen dazu hatte die Evangelische Kirchengemeinde. Die Buben und Mädchen wurden von Katrin Feil durch ein unterhaltsames Programm begleitet.

Nach dem Frühstück ließen sich die Besucher von der Geschichte vom wohl berühmtesten Turmbau faszinieren, mit dem Menschen ein Bauwerk bis zum Himmel errichten wollten. "Die Menschen wurden stolz und bildeten sich ein, Gott nicht zu brauchen", erklärte Katrin Feil. Gott verwirrte daraufhin die Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, so dass sie sich, wie er das wollte, auf der ganzen Welt verteilten. Sehr zur Freude der kleinen Frühstücksgäste wurde der "Turmbau zu Babel" nach dem Frühstück auch praktisch demonstriert. Dafür hatte das achtköpfige Betreuerteam kistenweise Baumaterial herangeschleppt, ausgeliehen von der Evangelischen Jugend in Weiden.

Viel Kreativität

"Eine Million, glaube ich", meinte Dagmar Franz lachend auf die Frage, wie viele Bausteine die Kinder verbauen dürfen. Eine Million waren es nicht, aber eine Schätzung bei gut über 1000 sollte richtig sein. In Windeseile entstanden im Gemeindehaus Türme in nahezu jeder Höhe und in den kreativsten Variationen. Teils waren die Bauwerke so originell, dass sich die Betreuerinnen wunderten, was alles aus einfachen Bauklötzchen entstehen kann. Die vielen Baumeister nahmen ihre Aufgabe durchaus ernst. "Wir haben jetzt keine Zeit fürs Foto, wir müssen bauen", bestand Lisa vehement darauf, nicht gestört zu werden bei der Arbeit.

Der Stolz über das Geschaffte überwog dann wohl, wenig später zeigte die Achtjährige dennoch die vier Bauwerke, die sie mit den ebenfalls achtjährigen Freundinnen Arnika und Elena in Angriff genommen hat. Der "Turm zu Babel" war mindestens 1,60 Meter hoch. Die fleißigen Mädels hatten aber gleichzeitig einen Eiffelturm, ein Hochhaus, ein Fußballstadion und eine Villa in der vorgegebenen Zeit fertig gebracht. Zwar war es kein Wettbewerb, aber da gerademal eine Dreiviertelstunde zur Verfügung stand, wollte jedes Bauteam unbedingt im vorgegebenen Zeitrahmen so hoch hinaus wie möglich.

Imposante Türme

Bald ragten die unterschiedlichsten Bauwerke über die Köpfe der kleinen Erbauer hinaus. Leider gab es auch die eine oder andere Enttäuschung, weil das Baumaterial recht wackelig war und deshalb manche auf ansehnliche Größe herangewachsene Architektur unerwartet in sich zusammenkrachte. Damit nicht weitere solcher "Dramen" die Freude am Spiel trüben konnten, bewegten sich Kinder und Betreuerinnen äußerst vorsichtig zwischen den imposanten Babel-Türmen.

Schatzkiste und Kinder-Rap

Der Vormittag verging wie im Flug. Als die Betreuerinnen mit ihren Bautrupps für das weitere Vormittagsprogramm in die Erlöserkirche gingen, mussten leider etliche Holzklötze unverbaut zurückbleiben. Aber auch der restliche Vormittag machte Spaß. Mit einem Schatzkistenspiel und dem Kinder-Rap "Ich lieb dich Jesus, tief in meinem Herzen" endete das lebhafte Kinderfrühstück. "Es war sehr schön anzusehen, wie kreativ und ausdauernd die Kinder gebaut haben. Es sind sehr tolle und interessante Türme entstanden", freute sich am Ende Organisatorin Karin Feil.

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