10.12.2019 - 17:39 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Zauber über der Burg Trausnitz

Die Burg Trausnitz ist ein Juwel in der Schatztruhe der Oberpfalz. Beim Winterzauber hüllen hunderte Fackeln und Lichter diesen Edelstein in einen zauberhaften Glanz. Die Besucher tauchen ein in ein Meer von Formen, Farben und Düften.

von Richard BraunProfil

Eine prächtig illuminierte Burg, Ritter mit Fackeln auf der Brücke, Trommler und Fanfaren vor dem Burgtor: Die vielen Besucher erlebten eine Atmosphäre, die sie so schnell nicht vergessen werden. Der leichte Regen am Samstagabend tat der Freude der Besucher keinen Abbruch. Die Trausnitzer Gastgeber hatten alles aufgeboten, um ihren Gästen schöne Stunden zu bereiten. Allein schon der geschmückte Christbaum im Burghof und die vielen Buden mit ihrem reichhaltigen Angebot an Essen und Trinken war eine Augenweide. Schon beim Betreten des weitläufigen Geländes lockten kulinarische Köstlichkeiten zu den verschiedenen Ständen. Wer es deftig mochte wurde mit einem „Feuertopf“ oder einem Fischburger verwöhnt.

Durch einen magisch illuminierten Zauberwald gelangten die Besucher in das Reich der „Trausnitzer Burgdeifel“. Diese wild anzuschauenden Gesellen erwiesen sich aber als perfekte Gastgeber. Mit ihrem Flammkuchen aus „Deifels Küche“ bewirteten sie ihre Gäste am romantischen Lagerfeuer. Die Handwerker und Künstler hatten sich in der Burg breitgemacht. Da gab es feinste Cremes und Seifen zu kaufen. Der Holzschnitzer zeigte seine Kunstwerke und der Maler seine Bilder. Im Rittersaal wurde dann jeder fündig, der noch ein Weihnachtsgeschenk suchte. Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hatte wieder ihren Verkaufsstand aufgebaut und unterstützt mit dem Erlös soziale Projekte.

Mit Einbruch der Dunkelheit kündigten himmlische Klänge den Besuch des Nikolaus an. Die Kinder der Grundschule begrüßten den heiligen Mann mit weihnachtlichen Liedern. Dieser hatte auch kleine Geschenke dabei. Um den Christbaum scharten sich die Musikanten. Mal spielten „Bayerisch Blech“ bekannte Weihnachtslieder, dann stießen die „Pfreimdtal-Bläser ins Horn. Wer sich zu einer Unterhaltung zusammensetzen wollte, fand in der Jägerhütte oder in der Kaffeestube eine gemütliche Ecke. Auch die Weinlaube lud zu einer Rast ein. Nach so vielen Eindrücken und Erlebnissen und etlichen Stufen in dem alten Gewölbe hatten sich die Gäste eine Pause verdient. Dafür bestand im Ritterlager eine gute Gelegenheit. Die Feuerzangenbowle weckte schnell wieder die Lebensgeister.

Die ganze Pracht entfaltete der „Winterzauber“bei Einbruch der Dunkelheit. Tausende Lichter und Kerzen tauchten die Burganlage in ein nahezu „himmlisches“ Licht. Als dann die „Ludwigsritter“ in Begleitung des Fanfarenzuges aus Tännesberg in den Burghof zogen, war „Gänsehautfeeling“ angesagt. Die vielen Gäste waren beeindruckt von der Leistung der Dorfgemeinschaft und voll des Lobes. Organisator Josef Dobmeier und seine 200 Helfer aus der Vereinsgemeinschaft hatten wieder ganze Arbeit geleistet und den Gästen ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht.

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