14.11.2019 - 15:55 Uhr
AmbergSport

Kein Kanonenfutter für ERSC Amberg

Von den Spitzenmannschaften der Eishockey-Landesliga hat der ERSC Amberg diesmal die auf dem Papier einfachste Aufgabe. Unterschätzen darf er den ESC Vilshofen jedoch nicht. Die vergangene Saison ist Warnung genug.

Tor für den ESC Vilshofen. An das Spiel im Dezember 2018 gegen die Wölfe erinnert sich der ERSC Amberg – im Bild Torhüter Oliver Engmann, Lukas Salinger (rechts hinten) und Vaclav Benak (rechts) – nur ungern zurück. Das 4:6 war die einzige Heimniederlage der Löwen in der Hauptrunde.
von Autor PAProfil

Tabellenführer Haßfurt trifft am Freitagabend im Top-Spiel auf den EV Dingolfing. Mit Moosburg und Pegnitz duellieren sich zwei weitere Aufstiegsrunden-Kandidaten direkt. Der ERSC Amberg erwartet am Freitag, 15. November, um 20 Uhr den ESC Vilshofen, aktuell "nur" Rangneunter.

Die Wölfe ließen zuletzt aber aufhorchen, als sie die Haßfurt Hawks mit 2:1 bezwangen. Mit dem gleichen Ergebnis gewannen sie danach auch ihr zweites Heimspiel gegen Selb. Dafür traten sie in den ersten Wochen bereits ein halbes Dutzend Mal auswärts an und fingen sich 37 Gegentore ein. Vilshofen war aber bei seinen Gastspielen mitnichten nur Kanonenfutter: In Pegnitz unterlag man sehr unglücklich (5:6), in Selb und Moosburg wurde sogar gepunktet (jeweils 4:3 nach Verlängerung).

Viel Bayernligaerfahrung

Robert Suchomski wechselte bei den Wölfen in dieser Spielzeit vom Eis auf die Trainerbank, dafür ist dessen Vorgänger Vladimir Gomow jetzt wieder ausschließlich Sturmführer. Diese Position füllt er erfolgreich aus, war bislang an zwei Drittel der ESC-Treffer direkt beteiligt. Zu beachten ist auch Angreifer Andreas Toth und der tschechische Verteidiger Roman Nemecek, der mit weiteren Akteuren vom Bayernligisten Passau nach Vilshofen wechselte.

Die Favoritenrolle gebührt aber dennoch dem ERSC, der den Frust der knappen Niederlage in Haßfurt abhaken und gleich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden möchte. Coach Dan Heilman, der zuletzt ein disziplinierteres Auftreten von der Mannschaft einforderte, erwartet "volle Konzentration", muss dabei mit dem gesperrten Daniel Vlach einen weiteren wichtigen Spieler ersetzen. Der sportliche Leiter Chris Spanger schloss aber nicht aus, dass es eventuell Rückkehrer aus dem Lazarett gibt, dies sollte sich im Abschlusstraining entscheiden.

Ausgangslage nicht gefährden

Ein Erfolg für die Löwen wäre überaus wichtig, um die gute Ausgangslage nicht zu gefährden, aber ein Selbstläufer wird das Duell mit den Wölfen nicht. Zur Erinnerung: In der Hauptrunde der Vorsaison verlor der ERSC nur ein Heimspiel - gegen Vilshofen.

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