04.10.2019 - 17:32 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal ohne Schlendrian, dafür mit Zitzmann

ie DJK Ammerthal hat in der Bayernliga Nord eine kleine Reise vor sich, und am Ziel wartet eine sehr unangenehme Mannschaft. Eines beruhigt: Der Abwehrchef ist wieder dabei.

Mario Zitzmann.
von Autor RBAProfil

Der Würzburger FV ist am Samstag, 5. Oktober (15 Uhr) der nächste Auswärtsgegner und bekanntlich hingen die Trauben im Sepp-Endres-Stadion für die DJK Ammerthal in den Jahren zuvor immer sehr hoch. Dies wird auch am 14. Spieltag der Bayernliga Nord wieder so sein, auch wenn man tabellarisch weit voneinander entfernt ist, nachdem die DJK Ammerthal mit 23 Punkten auf dem vierten Platz angesiedelt ist, und der WFV auf den 13. Platz rangiert und da 15 Punkte vorzuweisen hat. Die Zellerauer hatten wie die Ammerthaler einen ähnlich großen Umbruch in der Mannschaft zu verkraften, was den derzeitigen Tabellenplatz etwas erklärt, nachdem die Unterfranken in den beiden Spielzeiten zuvor zu den Spitzenteams zählten, in der Endabrechnung immer auf dem dritten Tabellenplatz gelandet sind. Die Elf von WFV Trainer Berthold Göbel (zuvor 1.FC Schweinfurt 05 II) kassierte in den vergangenen Wochen drei unglückliche 0:1-Niederlagen.

DJK-Trainer Dominik Haußner ist wie immer vorsichtig: "Für mich ist der WFV trotz des Aderlasses zu Saisonbeginn eine in spielerischer Hinsicht gute Mannschaft, die sich derzeit etwas unter Wert präsentiert. Dies liegt meiner Meinung auch daran, dass die Bayernliga heuer in ihrer Gesamtstärke ziemlich ausgeglichen ist. Wir durchleben derzeit eine gute Entwicklung und konnten zuletzt Top-Leistungen auf dem Platz abliefern." Gerade weil die Liga vom Leistungspotenzial her so ausgeglichen ist, sollte die DJK trotz der derzeitigen guten Platzierung aber nicht den Fehler machen und sich auf den Lorbeeren ausruhen.

Neun Punkte Differenz zum ersten Relegationsplatz sind zwar eine Menge Holz, aber auch nicht soviel, um den Schlendrian reinreißen zu lassen oder die Angelegenheit womöglich auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir werden dementsprechend konzentriert und fokussiert in Würzburg auftreten. Es hat sich deutlich gezeigt, dass wir uns stabilisiert haben, aus diesem Grund peilen wir wieder drei Punkte an." Sollten die während der Woche grippekranken Andre Karzmarczyk und Ferdinand Buchner rechtzeitig fit werden, kann Haußner auf den zuletzt bewerten Kader zurückgreifen, nachdem auch Mario Zitzmann wieder einsetzbar ist.

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