01.11.2019 - 16:52 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal: "Richtig gut in der Spur"

Nach zwei nicht unbedingt glanzvollen, aber erfolgreichen Auswärtsspielen erwartet die DJK Ammerthal die SpVgg Bayern Hof. Die ist weitaus stärker einzuschätzen als die beiden letzten Gegner. Auch wegen ihres Sturm-Trios.

Blick auf den Ball, den Gegner auf Abstand halten und ab nach vorne. Die DJK Ammerthal (am Ball Kapitän Bernhard Neumayer) hat nach vielen Jahren mal wieder einen entspannten Herbst.
von Autor RBAProfil

Dank starker kämpferischer Darbietungen holte die Elf von Trainer Dominik Haußner in Karlburg und bei der DJK Don Bosco Bamberg zwei 1:0-Siege und festigte damit bei nunmehr 32 Punkten den vierten Platz. Dennoch ist man sich im Lager der DJK schon auch bewusst, dass am Sonntag, 3. November (14 Uhr), mit dem Traditionsclub SpVgg Bayern Hof eine Mannschaft aufkreuzt, die deutlich stärker ist.

"Wir sind mit der Ausbeute aus den letzten beiden Auswärtspartie super happy. Natürlich kommt da auch immer etwas Glück hinzu, was wir uns aber hart erarbeitet haben", sagte Haußner. "Wir sind derzeit richtig gut in der Spur, freuen uns jetzt auf das Heimspiel gegen Bayern Hof, was aber schon auch eine heikle Aufgabe für uns wird."

Denn die Hofer sind schwer einzuschätzen, was die Ergebnisse immer wieder bestätigen. An guten Tagen kann die Mannschaft von Trainer Fulvio Bifano jedem Gegner in der Bayernliga Nord enorme Problem bereiten. Bifano hat in seiner Doppelfunktion als Trainer und sportlicher Leiter die Mannschaft nach dem freiwilligen Abgang von Coach Alexander Spindler Ende Juli in die Spur bekommen. "Wir haben uns wieder stabilisiert und sind auf Kurs. Unser Ziel ist es, einen Punkt aus Ammerthal mitzunehmen", so Teammanager Thomas Popp. Prunkstück seiner Truppe sei natürlich die top aufgestellte tschechische Angriffsreihe mit Adam Hajek, Adam Sevik und Martin Holek, die zusammen 18 der insgesamt 25 Tore des Tabellenneunten (22 Punkte) erzielten. Da kommt offensiv schon einiges zu auf die zuletzt überzeugende Ammerthaler Defensive um Torhüter Christopher Sommerer und Mario Zitzmann.

Aber die DJK hat einiges entgegen zu setzen - und das ist auch eine der Stärken der Elf um Kapitän Bernhard Neumayer. Nicht nur Torjäger Christian Schrödl (11 Treffer) erzielt die nötigen Tore, im Prinzip sorgt auf dem Platz jeder Ammerthaler für Torgefahr, was das Team auch unberechenbarer macht.

Ohne die derzeitige Lage zu überschätzen, Tatsache ist, dass die Ammerthaler trotz der guten Platzierung die Bodenhaftung nicht verloren haben. Nach neun Siegen, fünf Unentschieden und erst drei Niederlagen können sie aber erstmals seit langen um diese Zeit ohne allzu großen Druck in Richtung Winterpause blicken. Dem Trainer steht der zuletzt bewährte Kader zur Verfügung.

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