18.10.2019 - 20:32 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal will Gegner nicht am Tabellenstand messen

Im letzten Hinrundenspiel geht es für die DJK Ammerthal zum TSV Karlburg. Der Aufsteiger tut sich in der Fußball-Bayernliga Nord recht schwer. Eine Statistik überrascht aber.

Wenig Grund zur Aufregung hatte in jüngster Zeit Dominik Haußner, Trainer der DJK Ammerthal.
von Autor RBAProfil

Es geht ins mainfränkische Weinbaugebiet: Rund 30 Kilometer nördlich von Würzburg liegt das beschauliche Karlburg, wo die DJK Ammerthal am Samstag, 19. Oktober (Anstoß 16 Uhr), am 17. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord antritt. Der TSV schaffte in der Vorsaison als Meister der Landesliga Nordwest den Aufstieg in die fünfthöchste Spielklasse, musste da aber auch schnell erkennen, wie schwer es ist, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Aktuell belegt der TSV mit lediglich zehn Punkten den vorletzten Tabellenplatz. Dementsprechend wird die Mannschaft von Trainer Markus Köhler alles daran setzen, den Anschluss zum rettenden Ufer nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Egal wie, ein Dreier soll mit aller Macht her, so die Ansage aus Karlburg. Drei Heimsiege gegen Viktoria Kahl (1:0), DJK Bamberg (2:0) und ASV Cham (2:0), dazu ein 0:0-Unentschieden gegen den TSV Abstwind gab es am Sportgelände in der Mainau zu verzeichnen. Auswärts holte Aufsteiger noch nicht einen Punkt. Daher hofft Köhler wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans und auf ein weiteres positives Ergebnis. "Uns ist nicht entgangen, dass Ammerthal erst drei Niederlagen hinnehmen musste, dass sagt schon alles über deren Stärke. Wir werden alles versuchen entsprechend dagegen zu halten", so der TSV-Trainer.

Unterstützt wird dieser vom spielenden Co-Trainer Sebastian Fries. Der ist in der Bayernliga kein Unbekannter, denn der Angreifer stand bereits bei den Würzburger Kickers und dem Würzburger FV unter Vertrag. Am Tabellenstand sollte die Mannschaft um Ammerthals Kapitän Bernhard Neumayer den Gegner jedenfalls nicht messen, davon geht Trainer Dominik Haußner auch nicht aus: "Ich glaube mittlerweile schon, dass wir vom Charakter so gefestigt sind, um den Gegner nicht zu unterschätzen."

Es geht dem Trainer auch darum, die zuletzt guten Leistungen zu bestätigen, weiß aber um die Stärke der Karlburger: "Sie haben ihre bisherigen zehn Punkte alle im eigenen Stadion geholt, dementsprechend müssen wir uns auf einen hochmotivierten Gegner einstellen und gerüstet sein." Seine Mannschaft, so Haußner, trete derzeit unheimlich geschlossen auf, seine Jungs würden einen ungemein guten und intensiven Job machen. "Ein Plus für uns ist es auch, das wir zuletzt oft mit der gleichen Elf auflaufen konnten, da greifen dann schon die Automatismen, davon profitieren wir eben etwas. Unser Ziel ist es erneut, den Gegner unter Druck zu setzen, in der Defensive gut zu stehen und die Chancen zu nutzen."

Mit Ausnahme der Langzeitverletzten stehen dem DJK-Trainer alle Spieler zur Verfügung.

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