29.08.2019 - 16:27 Uhr
AmmerthalSport

Auf dem Feld gegeneinander, auf die Kirwa miteinander

DJK Gebenbach gegen DJK Ammerthal: Das Derby in der Bayernliga Nord wird jede Menge Zuschauer anlocken. "Wir sind heiß", sagt Dominik Haller. Das gilt aber nur für das Spiel. Hinterher ist alles anders.

Auf dem Feld geht's zur Sache: Der Gebenbacher Spielmacher Dominik Haller (links) und der baumlange Ammerthaler Abwehr-Chef Mario Zitzmann (rechts). Nach dem Spiel geht's vermutlich zur Rosenberger Kirwa - gemeinsam.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Die Bilanz der beiden Mannschaften untereinander aus den beiden vergangenen Jahren ist ausgeglichen: 2018/19 gab's zweimal ein 1:1, in der Saison 2017/18 ein 1:1 und ein 3:3.

Warum heißt am Samstag, 31. August (Anstoß 16 Uhr) der Sieger DJK Gebenbach? "Weil wir vor bestimmt über tausend Zuschauern jetzt endlich mal ein Punktspiel gegen Ammerthal gewinnen wollen", erklärt der Mittelfeldspieler der DJK Gebenbach, der zuvor viele Jahre bei der DJK Ammerthal gespielt hat. Auf dem Feld geht's zur Sache, hinterher herrscht Friede. Da sind viele Freundschaften entstanden, die geblieben sind, auch nachdem er den Verein gewechselt habe, erklärt der 27-Jährige. Mit Spielern und auch mit den Verantwortlichen. "Wenn es möglich ist, bin ich bei jedem Spiel noch Zuschauer und Fan der DJK Ammerthal - bis auf das eine Spiel natürlich", sagt Haller und lacht. "Wir freuen uns darauf, das ist das Highlight der Saison für uns. Wir wollen sie unbedingt daheim in der Bayernliga schlagen."

So leicht wird's aber nicht werden, denn die Truppe von Trainer Dominik Haußner kommt mit Selbstbewusstsein und einem 5:2-Sieg gegen Ansbach im Gepäck nach Gebenbach. "Wir sind momentan ganz gut drauf, wollen den Bock mal umstoßen und endlich mal gegen Gebenbach gewinnen. Alle sind hochmotiviert", erklärt Ammerthals Abwehrchef Mario Zitzmann. Vor kurzem wechselte Konstantin Keilholz von Gebenbach nach Ammerthal, und ein bisschen was hat er seiner neuen Mannschaft schon erzählt. Aber: "Er hat ein paar Infos durchgegeben, wie sie spielen. Aber das war nichts Neues für uns. Man kennt sich bestens." Ammerthals Trainer hat diverse Video-Aufzeichnungen von Gebenbachs Spielen studiert. Und: "Man schaut sich ja gegenseitig auch zu. Letztes Wochenende waren auch ein paar Gebenbacher in Ammerthal." Mario Zitzmann glaubt, dass es eine enge Kiste werden wird - und er hofft: "Auf ein 2:1 für uns." Aber nach dem Spiel ist's mit den Rivalitäten aus, dann werden die Spieler im Sportheim in Gebenbach noch zusammensitzen, um den Abend womöglich ganz woanders noch ausklingen zu lassen. "Wir verstehen uns alle ja auch ganz gut. Danach wollten wir eventuell auf die Rosenberger Kirwa." "Was wir dann machen, wird spontan entschieden. Aber es hört sich gut an, was der Mario sagt", ergänzt Dominik Haller.

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