13.09.2019 - 14:21 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Nicht ins offene Messer laufen

In der vergangenen Saison war es ein Top-Spiel, diesmal fällt die Bayernliga-Partie der DJK Gebenbach und dem Würzburger FV unter die Kategorie Mittelfeldduell. An den letzten Besuch der Unterfranken denken die Gastgeber nur ungern zurück.

Der Gebenbacher Bastian Freisinger (links) überspringt in dieser Situation den Chamer Stefan Meyer, richtig von der Stelle kommt die DJK in dieser Saison aber noch nicht. Nach neun Spielen hat der Vizemeister zwölf Punkte auf dem Konto.
von Autor MREProfil

Im Oktober 2018 gelang den Gästen ein 5:1-Kantersieg. Dem WFV brachte das am Saisonende aber auch nichts Zählbares: Denn nach 34 Spieltagen stand der undankbare dritte Platz hinter der DJK Gebenbach, die den Relegationsplatz erreichte - mit bekanntem Ausgang. Im Kopf hat man diese Niederlage bei der DJK noch immer. "Da hatten wir einen ganz schlechten Tag. Das wollen wir diesmal natürlich besser machen", sagt Trainer Faruk Maloku vor dem Spiel am Samstag, 14. September, um 16 Uhr.

Wechsel in Regionalliga

Beim WFV ist in der Zwischenzeit viel passiert: Berthold Göbel ist neuer Trainer und Nachfolger von Marc Reitmaier, der zuvor vier Jahre lang Regie an der Seitenlinie führte. Auch das Gesicht der Mannschaft hat sich geändert. Mit Adrian Istrefi (Eichstätt), Andre Koob, Ben Müller (beide Aubstadt) und Andreas Binner (Schweinfurt) wechselten einige Akteure in die Regionalliga, Stürmer Sebastian Fries ging zum Ligakonkurrenten Karlburg. Aufgefüllt wurde vor allem mit jungen Spielern, zudem konnte man wichtige Eckpfeiler wie Cristian Alexandru Dan (bereits fünf Tore) oder Kapitän Benjamin Schönig halten - letzterer spielt in der 14. Saison beim WFV. Und trotzdem liegt man in der Liga aktuell nur auf Rang elf, einen Platz hinter der punktgleichen DJK (beide 12 Zähler).

Großer Respekt

Eins muss man da aber noch herausheben: Würzburg hat die Top 3 der Liga - Seligenporten, Eltersdorf und Vilzing - schon hinter sich, wenn auch mit drei Niederlagen. Diese drei Schwergewichte hat die DJK noch vor der Brust. Unabhängig von der Tabellensituation hat man in Gebenbach aber großen Respekt vor dem Gegner am Samstag: "Da kommt viel Qualität auf uns zu, die müssen wir aufhalten. Ich glaube, dass die Tagesform entscheidend sein wird und ein bisschen Glück brauchst du dann natürlich auch", so Faruk Maloku.

"Wir müssen geduldig spielen. Bist du ungeduldig, läufst du ihnen ins offene Messer. Das wissen wir aus dem Vorjahr. Wir wollen gewinnen, aber auf keinen Fall verlieren. Wenn es 0:0 ausgeht, kann ich auch damit leben, weil ich Würzburg stark einschätze." Bei den Gebenbachern lichtet sich das Lazarett langsam. Johannes Scherm ist wieder im Training, auch wenn es für einen Einsatz wohl noch nicht reichen wird. Johannes Böhm und Dominik Haller kehren wieder zurück, Kai Hempel und Nico Becker stehen weiterhin nicht zur Verfügung.

DJK Gebenbach: Nitzbon, Kreiser, Böhm, Biermeier, Ceesay, Gorgiev, Libotovsky, Fischer, Freisinger, Haller, Hofmann, Klahn, Scherm (?), Kohler, Lindner, Pirner, Epifani, Seifert

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