27.10.2019 - 14:08 Uhr
GebenbachSport

"Vilzing war eine Klasse stärker"

Die DJK Gebenbach kassiert in der Bayernliga Nord die dritte Niederlage in Folge. Einziger Trost: Nach der 0:3-Pleite kommt ein spielfreies Wochenende.

Gebenbachs Trainer Faruk Maloku musste neidlos die Überlegenheit des Aufsteigers anerkennen.
von Autor MIRProfil

Die DJK Gebenbach hat im Duell gegen den Tabellendritten DJK Vilzing nicht für die erhoffte Überraschung sorgen können. "Vilzing war um eine Klasse stärker, gegen solche Mannschaften können wir derzeit nicht punkten", erklärte Trainer Faruk Maloku nach der 0:3-Niederlage (0:1).

Es Vilzing so schwer wie möglich zu machen - das war der ausgegebene Plan der DJK Gebenbach, was auch bis kurz vor der Halbzeitpause an sich gut klappte. Die Gastgeber hatten in der Anfangsphase durch Tobias Bräu (4.) oder Tobias Hoch (21.) ebenso Chancen wie die Gäste aus Gebenbach.

Die beste hatte dabei Benjamin Epifani, der nach einem Konter allein aufs Tor der Gastgeber zulief, aber deren Keeper Max Putz parierte (26.). Als man sich schon fast auf ein torloses Remis zur Pause eingestellt hatte, zog Andreas Kalteis aus der zweiten Reihe ab und der Ball zappelte im Netz (45.).

"Wir waren kompakt und tief gestanden und haben es eigentlich gut gemacht. Aber daran konnten wir in der zweiten Hälfte nicht mehr anknüpfen", analysierte Maloku.

Denn die zweite Hälfte begann so, wie die erste geendet hatte: Mit einem Treffer für die DJK Vilzing. Franz-Xaver Wendl traf nach einem Doppelpass mit Lucas Chrubasik aus kurzer Distanz zum 2:0 (52.).

Danach wurden Kopf und Füße schwer bei der DJK Gebenbach, die dann keine Mittel mehr gegen die spielerische Qualität der Gastgeber fand und am Ende auch noch das dritte Gegentor durch Fabian Trettenbach hinnehmen musste, der perfekt von André Luge bedient wurde (70.).

Mit dieser 0:3-Auswärtsniederlage - übrigens die dritte Niederlage in Folge mit mindestens drei Gegentreffern - geht es jetzt in ein spielfreies Wochenende, bevor es am 9. November wieder ein Punktspiel ansteht.

"Das ist vielleicht nicht ganz so schlecht. Wir können etwas Abstand kriegen und uns sammeln, damit wir gefestigt nach Großbardorf fahren können", fasst Maloku zusammen. Die Grabfeld Gallier haben mit Sicherheit nicht das Kaliber der letzten Gebenbacher Gegner (Eltersdorf und Vilzing), sind aber auch nicht unbedingt der klassische Aufbaugegner. Aber bis dahin heißt es erst einmal Köpfe freikriegen.

Und dann irgendwie in die Winterpause retten und danach die Saison neu beginnen zu lassen.

DJK Vilzing - DJK Gebenbach 3:0 (1:0):

DJK Vilzing: Putz - Romminger, Wolf, Hoch, Hanzlik - Kufner, Wendl (73. Milicevic), Trettenbach - Luge, Bräu, Kalteis (84. Hastreiter)

DJK Gebenbach: Nitzbon - Böhm, Biermeier, Ceesay, Scherm - Pirner, Gorgiev, Haller (85. Klahn), Lindner, Kohler - Epifani

Tore: 1:0 (45.) Andreas Kalteis, 2:0 (52.) Franz-Xaver Wendl, 3:0 (70.) Fabian Trettenbach - SR: Stefan Treiber - Zuschauer: 550

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