Elf Fragen an Marco De Giorgi (SC Kleinwinklarn)

Aktuell verletzt, ansonsten ein echte Offensivwaffe für seinen Verein. Marco De Giorgi ist seit Jahren eine feste Größe für den SC Kleinwinklarn.

Marco De Giorgi.
von Autor HÜRProfil

Der 27-Jährige zog sich im Mai 2019 einen Kreuzbandriss zu und steht seiner Mannschaft aktuell nicht zur Verfügung. Trotz allem ist De Giorgi ein fleißiger Unterstützer und begleitet sein Team zu den Spielen. Einige Profifußballer prägten den Offensivspieler im Laufe seiner Karriere besonders.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Marco De Giorgi: ...mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Herzensangelegenheit für meine Mannschaft und den Verein alles zu geben. Ich spiele Fußball seit ich laufen kann und möchte dies bestenfalls noch lange tun. Außerdem ist es für mich der perfekte Ausgleich zu Beruf und Familie.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Marco De Giorgi: Weil ich Schach nicht kann. Ich liebe es im Team zu spielen und Zeit mit meinen Kumpels zu verbringen. Der Teamgeist beim Fußball ist einzigartig, weil jeder für den anderen einstehen muss.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Marco De Giorgi: Mein Kreuzbandriss im Mai 2019, unglücklicherweise am Freitag im Abschlusstraining vor einem der wichtigsten Spiele passiert. Glücklicherweise ist dies das erste Mal im Laufe meiner Fußballzeit passiert und ich hoffe, ich bleibe auch weiterhin verschont. Verletzungen sind immer bitter, aber in solch einer wichtigen Phase der Saison besonders niederschmetternd.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Marco De Giorgi: Ich trage immer die gleiche Boxershort (natürlich jede Woche frisch gewaschen) und während der Spielerbesprechung in der Kabine vor dem Spiel schließe ich die Augen, geh nochmal in mich und denke darüber nach, was ich mir in dem Spiel vornehme.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die Acht. Warum?

Marco De Giorgi: Ich wollte schon immer die Acht, zu meiner Anfangszeit bei Kleinwinklarn war sie noch belegt. Jetzt trage ich sie seit ca. 6 Jahren. Einer meiner Lieblingsfußballer, Xavi von Barcelona, hatte sie auch.

ONETZ: 6. Das müsste der Nachbarverein FC Neunburg mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Marco De Giorgi: Für mich kommt ein Wechsel nicht in Frage, da ich mich in Kleinwinklarn wohl fühle, wir eine tolle Truppe sind und dort auch viele Kumpels sind. Zudem verbindet mich mit dem FC Neunburg nichts, da ich seit dem Ende meiner Jugendzeit in Kleinwinklarn spiele.

ONETZ: 7. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Marco De Giorgi: Nein habe ich nicht. Früher sagten meine Mitspieler aufgrund meiner damaligen Haarpracht des Öfteren Dante zu mir. Jetzt würden sie mich wohl eher Arjen Robben rufen.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Marco De Giorgi: An das 2:1 in Stulln in der vorletzten Saison. Stulln war zu dem Zeitpunkt Tabellenführer und wir auf einem Abstiegsplatz. Ich habe beide Tore geschossen und das 2:1 mit der letzten Aktion per Kopf. Danach war ich unter meinen Mitspielern begraben.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Marco De Giorgi: Natürlich wenn es um Beleidigungen geht und Bemerkungen zur Nationalität. Teilweise wurde auch ich schon heftigst beschimpft. Keiner hat das Recht meine Mit- und Gegenspieler oder mich, sowie den Schiri derart zu beleidigen und verbal anzugreifen. Sinnlose Kommentare von Zuschauern sind mehr lästig als hilfreich.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Marco De Giorgi: Mit einer Gelb-Roten Karte in der vorletzten Saison. Ich hatte bereits eine Gelbe. Wir führten mit 1:0 bis zur 90. Minute. Ich schoss daraufhin den Ball aus Zeitspielgründen weg und bekam deswegen Gelb-Rot. Es war meine erste Gelb-Rote Karte, worüber ich mich heute noch ärgere.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Marco De Giorgi: Natürlich zu Derbys und zu meinem Jugendverein SV Alten-und Neuenschwand, denn dort kenne ich viele Spieler. Zur DJK Rettenbach fahre ich ungern. Nicht weil ich den Verein nicht mag, sondern weil wir bei eiskaltem Wetter zwei herbe Niederlagen einstecken mussten.

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