18.10.2019 - 13:31 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

DJK Neustadt will bei Dauerrivalen punkten

Einen Besuch bei "alten Bekannten" statten die Neustädter Regio-Basketballer am Sonntag bei Don Bosco Bamberg ab. Die jährlichen Duelle der Teams – unterbrochen nur durch die jeweiligen Aufstiege – haben schon seit Oberligazeiten Tradition.

DJK-Flügelspieler Tobias Baier (am Ball), dessen Formkurve zuletzt stark nach oben zeigte, droht gegen Bamberg auszufallen.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Wie lässt sich der Gegner einschätzen und in welcher Besetzung tritt er an? Gerade in der 2. Regionalliga Nord, in der sich viele Reservemannschaften von Bundes- und Zweitligisten tummeln, sind die Teams, auf die man sich Woche für Woche einstellen muss, oft "Wundertüten". Besonders am Saisonanfang. Nicht so DJK Don Bosco Bamberg, bei dem die Neustädter Basketballer am Sonntag (16 Uhr) antreten. Seitdem die Neustädter DJK überbezirklich spielt - und das sind mittlerweile 15 Jahre in Oberliga, Bayernliga und nun in der 2. Regio - sind die Oberfranken treue "Begleiter". Eingefleischte Fans erinnern sich an viele spannende Duelle, auch um den Aufstieg in die Regio bei den Herren oder die Bayerische U20-Meisterschaft. Chris Neudecker, Captain Norbert Ritli und natürlich die aktuellen Topscorer Moritz Schmitt (19.7 Punkte im Schnitt) und Felix Greese (15.5) - allesamt vertraute Namen.

Wichtige Punkte

Eines haben fast alle Duelle der beiden DJK-Teams gemeinsam - sie sind selten unwichtige Spiele. So auch am Wochenende. Tabellensiebter Neustadt will nach seinem holperigen Saisonstart gegen drei Topteams die Bilanz ausgleichen und Bamberg wartet gar noch auf seinen ersten Sieg in der jungen Saison.

"Gegen Bamberg ist es wichtig, Ritli und die Schützen in den Griff zu bekommen und gut gegen ihr Pick-and-Roll zu verteidigen", erzählt Stefan Merkl. "Aktive Fußarbeit ist da entscheidend. Wenn sie ihre Würfe treffen, wird es superschwer." Gegen die defensivstarken Oberfranken geht es dem Headcoach vor allem um einen größeren Einsatz seines Teams gegenüber dem Spiel zuletzt gegen Goldbach.

Kampf und Leidenschaft

"Wir möchten dieses Mal mehr das Brett attackieren und offensiv mehr Leute binden, um Würfe zu kreieren. Defensiv wird es auf den Kampf ankommen", betont Merkl. "Die Spieler merken aber, dass es jetzt auf Kampf und Leidenschaft ankommen wird, um in den nächsten Spielen zu bestehen. Es scheint, dass nach der Niederlage am Samstag ein Ruck durch die Mannschaft ging. Den brauchen wir aber auch unbedingt."

Auch weil der Coach einige Sorgenkinder hat: "Jojo Klughardt probiert es am Freitag mal wieder, ein Einsatz ist aber unsicher. Alex Pöss ist weiter verletzt, Tobi Baier ist krank und Chris Sailer war im Training mit Knieschmerzen raus. Das wird spannend wer rechtzeitig wieder fit wird.

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