10.12.2019 - 12:52 Uhr
OberviechtachSport

HV Oberviechtach unterliegt im Bezirksliga-Derby

Die Handballer der nach wie vor verlustpunktfreien HSG Nabburg/Schwarzenfeld thronen auch nach dem Derby an der Tabellenspitze. Der HV zeigt sich bemüht, doch die Gäste sind im Anschluss einfach cleverer.

Zu selten gelang es dem HV, wie hier Patrick Schießl, Florian Sturm im Kasten der HSG Nabburg/Schwarzenfeld zu überwinden.
von Autor VÖTProfil

Trotz einer kämpferisch guten Leistung verabschiedeten sich die Herren des HV Oberviechtach mit einer 25:29-Niederlage gegen den Bezirksliga-Tabellenführer und Lokalrivalen HSG Nabburg/Schwarzenfeld in die kurze Weihnachtspause. In den letzten Vergleichen verlief dieses Derby stets umkämpft, so dass ein enger Spielausgang prognostiziert wurde. Doch die ersten Minuten ließen zunächst anderes erwarten (0:4). Es zeigte sich schon früh, dass die Oberviechtacher beim Torabschluss und in der Vorbereitung der Würfe gegen die Abwehr der Gäste Probleme haben sollten. Der nach wie vor ungeschlagenen Klassenprimus nutzte diesen Umstand aus und zog auf vier Treffer davon (9:5). Bis zum Seitenwechsel versuchten die Hausherren, ein schnelles Spiel aufzuziehen und waren immer wieder in Schlagdistanz, doch eine Kehrtwende gelang nicht mehr (11:13 aus HV-Sicht).

Im zweiten Durchgang zeigte sich der HV im Angriff etwas konsequenter und kam öfter zum erfolgreichen Abschluss. Aber auf der Gegenseite hielt die HSG meistens über ihren Rechtsaußen Sebastian Blödt immer wieder eine Antwort parat (15:18). Ihre beste Phase hatten die Akteure von Trainer Jan Vetrovec zwischen der 44. und 50. Minute, als sie vor allem durch Treffer von Maximilian Fütterer bis auf 20:21 verkürzten und die Möglichkeit hatten auszugleichen. Aber wie so häufig scheiterten die „Rot-Schwarzen“ in dieser Phase am guten Torwart der HSG, oder es unterliefen zu viele einfache technische Fehler. Die abgeklärter spielenden Gäste kamen zurück (20:24) und sicherten sich trotz aller Bemühungen des HV nicht unverdient beide Punkte mit 29:25. Während der HVO mit 251:238 Toren und 9:7 Punkten auf Platz vier überwintert, steuern die Nachbarn schnurstracks und noch ohne Verlustpunkt zurück in die BOL.

HV: Tobias Fink und Tobias Reil (beide Tor); Jannik Uschold, Dominik Mösbauer (2 Tore), Maximilian Fütterer (13), Lucas Bindl, Marco Baier, Ronny Maaß, Christian Mösbauer (1), Michael Fleischer (2), Patrick Schießl (6), Andreas Fleischer, Tobias Wild (1) und Stefan Herzog

HSG: Florian Sturm und Martin Strejc (beide Tor); Jonas Birner, Oliver Landgraf (5 Tore), Moritz Müller (1), Nils Keller, Christof Gsödl (6), Matthias Kuebler (1), Lukas Domaier, Christian Schanderl (4), Markus Pflamminger, Lukas Bibernell, Jaroslav Strejc (3) und Sebastian Blödt (9)

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