11.10.2019 - 14:31 Uhr
Schönhaid bei WiesauSport

Elf Fragen an Roman Söllner (SG Schönhaid I/SpVgg Wiesau II)

Roman Söllner kann es nicht lassen. Auch mit 46 Jahren spielt er noch in der zweiten Mannschaft und sitzt, wenn Not am Mann ist, bei der "Ersten" auf der Ersatzbank.

Roman Söllner vom SV Schönhaid.
von Helmut KapplProfil

Der gebürtige Friedenfelser arbeitet bei der Walzenfabrik Hamm. Er lebt mit seiner Freundin zusammen und hat zwei Kinder. Bis auf Torwart hat er schon auf sämtlichen Positionen gespielt. "Wenn man Roman braucht, ist er da", lobt ihn der Schönhaider Spielleiter Peter Fröhlich. "Er ist trotz seines Alters für den Verein unverzichtbar."

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Roman Söllner: Ausgleich zum Alltag, und weil er mir ganz einfach Spaß macht. Ab und zu bin ich beim Darten.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Roman Söllner: Mit acht Jahren begann ich mit meinen Freunden Fußball zu spielen.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Roman Söllner: Da habe ich keine Probleme, ich habe schon selbst welche getragen. Hauptsache, man fühlt sich darin wohl.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Roman Söllner: In einem Relegationsspiel mit der SG Schönhaid/Fuchsmühl II zum Aufstieg in die Kreisklasse führten wir in Mitterteich gegen den BSC Furthammer 1:0, kassierten in der letzten Minute den Ausgleich und verloren dann in der Verlängerung 2:3.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Roman Söllner: Ich ziehe immer zuerst den rechten Strumpf an. Warum, weiß ich nicht.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 13. Warum?

Roman Söllner: Das hat keinen besonderen Grund.

ONETZ: 7. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Roman Söllner: Auf jeden Fall den Videobeweis, der hemmt den Spielfluss.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Roman Söllner: Ich fahre mit der Familie, und da gibt es immer einiges zu bereden.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Roman Söllner: Als ich mit meinem Sohn zum ersten Mal beim SV Schönhaid in einer Mannschaft stand, und das ausgerechnet gegen den alten Verein TSV Friedenfels. Wir gewannen 6:1, aber keiner von uns beiden hat ein Tor geschossen.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Roman Söllner: Ich habe einmal im Trikot geraucht. Dafür stellte ich einen Kasten Bier in die Kabine.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Roman Söllner: Am liebsten nach Friedenfels, dort treffe ich meine Kumpels aus früheren gemeinsamen Zeiten. Einen Angstgegner gibt es nicht.

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