28.01.2020 - 17:05 Uhr
SchwandorfSport

Der Auswärtsfluch hält an

Wenn die Schwandorfer Basketballer in dieser Saison auf Reisen gehen, kommt nicht viel dabei heraus. In Lauf war das nicht anders.

Aufbauspieler Stefan Münch (blaues Trikot) und seine Mannschaft konnten den Auswärtsfluch in Lauf nicht brechen.
von Autor PARProfil

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf bleiben auswärts in dieser Saison weiter sieglos. Beim TV Lauf unterlag das Team von Spielertrainer Sebastian Fischer mit 64:76 und kassierte damit die achte Auswärtspleite. Vor allem ein schlechter Start kostete dem TSV am Ende den Sieg. Für die Partie gegen den TV Lauf mussten die Schwandorfer unter anderen auf die beiden letztjährigen Topscorer Leon Krampert und Alwin Prainer verzichten. Bei den Gastgebern war dafür nach mehreren Spielen Abwesenheit wieder Andrew Cummings dabei. Cummings absolvierte bis dato nur drei von 13 Saisonspielen und war darin mit knapp 26 Punkten zweitbester Scorer der gesamten Liga.

Mehrere Schwächephasen in den ersten beiden Abschnitten sorgten dafür, dass die Schwandorfer bereits zur Pause mit 25:43 zurücklagen. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Schwandorfer nun komplett gewandelt: In der Offensive traten die TSV-Spieler mit mehr Selbstvertrauen auf und die Erfolgserlebnisse im Angriff wirkten sich auch auf die Körpersprache in der Verteidigung aus.

So startete der TSV einen eigenen Lauf und verkürzte den Rückstand durch ein zwischenzeitliches 23:10 kurz vor Ende des dritten Viertels auf fünf Zähler (48:53).Doch die Aufholjagd hatte wohl entsprechend viel Kraft gekostet, die in den weiteren Minuten fehlten. Die Gastgeber zogen dadurch wieder auf etwa zehn Punkte davon.Mitte des Schlussviertels war der TSV zwar nochmal auf 59:65 dran, aber die Laufer ließen sich dadurch nicht unterkriegen und machten am Ende einen 76:64-Erfolg perfekt.

Für Schwandorf bedeutete das die achte Auswärtsniederlage in dieser Saison – ein neuer Negativrekord in der neunjährigen Bayernligageschichte. In der Tabelle bleibt der TSV auf dem zehnten Platz.

„Wir haben heute leider viel zu schlecht begonnen und uns fehlten einfach die Alternativen im Angriff“, zeigte sich TSV-Coach Fischer nach der Partie enttäuscht. „Trotzdem haben wir eine gute Moral und Reaktion gezeigt und uns nochmal zurückgekämpft. Doch am Ende hat das einfach nicht gereicht.“

TSV-Punkte: Christopher Bias (15), Johannes Pflamminger (14), Sebastian Erdelt (10), Sebastian Fischer (8), Stefan Beer, Vaidas Butkus (je 6), Andreas Schindwolf (3) und Stefan Münch (2)

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