06.12.2019 - 13:10 Uhr
TirschenreuthSport

Premiere für den FC Tirschenreuth

Erstmals nehmen die Stiftländer aus der Bezirksliga Oberfranken Ost am Oberpfalz-Medien-Cup teil. Trainer Markus Tusek und sein Team freuen sich über die Einladung, sehen sich als Außenseiter und stimmen sich auf das "Spektakel" ein.

Kapitän Bastian Popp (links) und der FC Tirschenreuth fiebern dem Oberpfalz-Medien-Cup entgegen.
von Helmut KapplProfil

"Ehrlich gesagt, rätseln wir noch immer über die Gründe der überraschenden Einladung zum Oberpfalz-Medien-Cup", gibt Markus Tusek, Trainer des FC Tirschenreuth, offen zu. "Aber egal, wir freuen uns riesig darauf und sind uns der Ehre bewusst, am bedeutendsten Hallenturnier der Region teilnehmen zu dürfen. Etliche meiner Spieler wissen vom Hörensagen, wie es in der Weidener Mehrzweckhalle abgeht und fiebern logischerweise dem 28. Dezember entgegen. Ich habe sie schon dementsprechend darauf hingewiesen, welches Spektakel sie erwartet. Wir sind dankbar für die Einladung, denn ich glaube, das war keine Selbstverständlichkeit." Als Premieren-Teilnehmer gebietet es sich für den Tabellen-14. der Bezirksliga Oberfranken Ost, auf dem Boden zu bleiben. "Ich bin Realist", sagt der FC-Trainer, "und erwarte von meiner Mannschaft lediglich einen ordentlichen Auftritt und dass sie sich nicht blamiert. Wir wollen auf gar keinen Fall als Kanonenfutter agieren. Vielleicht gelingt uns die eine oder andere kleine Überraschung. Aber das wird nicht einfach, denn es gibt nicht viele Hallentechniker in meiner Mannschaft."

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Weiden in der Oberpfalz

In der Gruppe B mit der SpVgg SV Weiden, SpVgg Pfreimd und dem Bezirksligisten SC Luhe-Wildenau ist der FC krasser Außenseiter. Für Tusek, der früher die DJK Weiden, den TSV Krummennaab und die U19 der JFG Haidenaabtal in der Bezirksoberliga betreute, hat der Klassenerhalt oberste Priorität. Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten schafften die Stiftländer knapp über die Relegation den Klassenerhalt. "Als ich die Truppe heuer übernommen habe, war mir klar, auf was ich mich einlasse. Wir verloren sechs Leistungsträger, die bei einem aus 15 Mann bestehenden Kader einfach nicht zu ersetzen sind. Trotzdem lief es bis zum Oktober recht ordentlich. Aber dann schlug das Verletzungspech gnadenlos zu. Jetzt befinden wir uns wieder mitten im Kampf um den Klassenerhalt." Da kommt das Hallenturnier gerade Recht, um diesen ganz einfach auszublenden.

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