27.08.2019 - 17:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Franz Vodermeier

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der neue Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH der Blue Devils Weiden, dass er eigentlich vom Fußball kommt und weshalb er 103 verschiedene Sorten schottischen Whiskeys zu Hause hat.

Franz Vodermeier
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Franz Vodermeier ist seit 1. Juni als Nachfolger von Thomas Siller Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH beim Eishockey-Oberligisten Blue Devils Weiden. Der 54-jährige Diplom-Kaufmann stammt aus München, spielte dort in der Bezirksliga Fußball, bewundert Franz Beckenbauer und entdeckte seit dem Umzug nach Weiden vor 25 Jahren sein Faible fürs Eishockey.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Franz Vodermeier: Option eins ist seit 25 Jahren Weiden, Option zwei meine Geburtsstadt München, Option drei und vier sind Schottland und Kanada. Besonders zu Schottland habe ich in fünf intensiven Urlauben wegen der Landschaft, der Gastfreundschaft und des Whiskeys eine Liebe entwickelt. Inzwischen besitze ich zu Hause 103 verschiedene Whiskey-Sorten.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Franz Vodermeier: Dinge zu tun und umzusetzen anstatt nur darüber zu reden. Reden kann ich ohnehin nicht so gut (lacht).

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Franz Vodermeier: Kein spezieller, aber ich bin oft zu ungeduldig und recht direkt. Ich würde mich nicht zwingend als Diplomaten bezeichnen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Franz Vodermeier: Franz Beckenbauer. Für mich als Münchener war er das Fußballidol schlechthin. Ich war schon vor deren aktueller Dominanz Bayern-Fan, obwohl München doch eher "blau" ist. Ich bin Mitglied im Fanclub Oberpfalz/Nabburg und war mit auf Champions-League-Reisen in Athen und Glasgow – schon wieder Schottland.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Franz Vodermeier: Keiner. Das ging einfach nicht. Meine Mutter war im Elternbeirat und der Direktor ein guter Bekannter der Familie. Da konnte ich mir absolut nichts erlauben.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Franz Vodermeier: Zum einen mit Uli Hoeneß wegen seiner Manager-Tätigkeit, zum anderen mit meinem Eishockey-Idol Sidney Crosby und mit Markus Söder würde ich gerne mal über die Förderung des Sportnachwuchses in Bayern plaudern.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Franz Vodermeier: Die drei deutschen Betriebsregeln: "Das haben wir schon immer so gemacht", "Das haben wir noch nie gemacht" und "Da könnte ja jeder kommen".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Franz Vodermeier: Als Bezirksliga-Fußballer in München war der Verdienst überschaubar. Dennoch hat es für eine kleine Stereoanlage für mein erstes Auto, ein froschgrüner Opel Kadett, gelangt.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Franz Vodermeier: Ich brauche eigentlich keine Hauptspeisen. Vor- und Nachspeisen reichen mir völlig aus. Unwiderstehlich finde ich Eis mit heißen Himbeeren und Crème brûlée.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Franz Vodermeier: Ich schaue sehr gezielt Fernsehen. Pflicht sind täglich die Tagesthemen und am Samstag das "Aktuelle Sportstudio".

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Franz Vodermeier: Neben drei Mal die Woche Radfahren oder Laufen, liebe ich es, Urlaube zu planen und dann auch durchzuführen.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Franz Vodermeier: ... nichts wesentlich anders machen. Der Beruf passt, ich habe Kinder und Enkelkinder, so soll es sein.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Amberg

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.