18.10.2019 - 15:04 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV II braucht ein Erfolgserlebnis

Die Weidener Landesligareserve kämpft vor dem Gastspiel des FC Amberg in der Bezirksliga Nord mit erheblichen Personalproblemen. Hauptziel bleibt für die Riester/Lorenz-Truppe das Ende der Negativserie

Die SpVgg SV Weiden empfängt am Sonntag den FC Amberg.
von Norbert DietlProfil

Zum Rückrundenauftakt hat die SpVgg SV Weiden II am Sonntag (15 Uhr) den FC Amberg zu Gast. Eine ganz schwere Aufgabe, denn die seit dem neunten Spieltag sieglosen Weidener erwarten mit dem Gast von der Vils eine Mannschaft, die im gleichen Zeitraum nur noch Siege eingefahren hat. „Wir brauchen mal wieder ein Erfolgserlebnis“, umschreibt Weidens Trainer Michael Riester die aktuelle Situation seiner Mannschaft. Nachdem man vom zweiten bis zum achten Spieltag sieben Mal in Folge siegreich war, läuft das Team um Kapitän Tim Roith seither einem weiteren Sieg hinterher. Und darin liegt vermutlich auch das Problem, denn mit der Devise „Sieg um jeden Preis“ hat man zum Teil sogar vernichtende Niederlagen kassiert. In der augenblicklichen Situation wäre man vielleicht gut beraten, wenn man auch in einem Unentschieden ein Erfolgserlebnis sehen würde. Gegen den FC Amberg dürfte das auf jeden Fall so sein, kassierte man doch bekanntlich im Hinspiel „Am Schanzl“ eine deutliche 1:5-Niederlage. Die Amberger haben sich mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet und würden bei einem Erfolg im noch ausstehenden Nachholspiel beim TSV Detag Wernberg bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau heranrücken und den 2. Tabellenplatz einnehmen.

Die Amberger werden alles daran setzen und die Gunst der Stunde, sprich die augenblickliche totale Verunsicherung der Weidener, ausnutzen wollen. Es wäre sicherlich nicht die schlechteste Lösung, wenn die SpVgg SV II sich die Maxime der Trainerikone Huub Stevens „Die Null muss stehen“ zu eigen machen würde. Gegen eine Mannschaft, die in jedem der letzten fünf Spiele drei Tore erzielte, eine sicher nicht leichte Aufgabe. Nicht nur Dennis Kramer (12 Tore), sondern auch Martin Popp (11Tore) sind brandgefährliche Stürmer, die nicht so ohne weiteres aus dem Spiel zu nehmen sind. Erschwert wird das Vorhaben der gastgebenden Weidener allerdings dadurch, dass man personell derzeit auch noch am Krückstock geht. Neben dem aus dem Spiel in Schwarzhofen gesperrten Torhüter Marko Smodlaka sind die verletzten Deniz Bock, Dominik Farmbauer, Jonas Heimerl und zu allem Übel auch noch Tobias Bernkopf verletzungsbedingt zu ersetzen und werden wohl erst nach der Winterpause wieder zum Einsatz kommen. „Wir spielen am Sonntag gegen eine absolute Spitzenmannschaft. Nur wenn wir kämpferisch von der ersten Minute an voll dagegenhalten, könnte es für ein Unentschieden reichen“, hofft Coach Riester.

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