01.10.2019 - 14:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden muss 90 Minuten Gas geben

Mehr als Platz zwei wäre bei der SpVgg SV Weiden möglich, wenn die Mannschaft nicht oftmals während eines Spiels die nötige Konstanz vermissen lassen würde. Im Topspiel beim SC Ettmannsdorf soll die Form 90 Minuten halten.

Beim 2:2 gegen den VfB Straubing blieb Josef Rodler (rechts) ohne Torerfolg. Im Verfolgerduell beim SC Ettmannsdorf würde der Stürmer nur zu gerne sein fünftes Saisontor erzielen.
von Sebastian SchellProfil

So richtig beliebt scheint der Platz an der Spitze in der Landesliga Mitte nicht zu sein. Die ersten sechs Teams der Tabelle sind allesamt Kandidaten für die Spitzenränge und wechseln ihre Platzierung munter durch. Mit dem ASV Neumarkt grüßt erneut ein neuer Spitzenreiter von oben.

Die punktgleiche SpVgg SV Weiden hat in dieser Woche gleich zwei Möglichkeiten Punkte im Aufstiegsrennen gut zu machen. Neben dem Heimspiel gegen den 1. FC Bad Kötzting am Sonntag, 6. Oktober, wartet am Tag der deutschen Einheit ein Verfolgerduell auf die Mannschaft von Trainer Andreas Scheler. Am Donnerstag, 3. Oktober, führt die kurze Reise zum SC Ettmannsdorf (Anstoß: 16.30 Uhr).

Beim Tabellenvierten erhofft sich Weidens Trainer vor allem eines: „Wir brauchen endlich Konstanz und müssen unser Spiel solide über 90 Minuten durchziehen. Wir bringen uns immer wieder um den Lohn unserer Arbeit und könnten bestimmt schon vier oder fünf Punkte mehr auf dem Konto haben.“ Ein weiteres Beispiel dafür war der Auftritt der Wasserwerkelf gegen den VfB Straubing. Guten 60 Minuten und einer 2:0-Führung folgten ein schwacher Auftritt in der Endphase und zwei Gegentore. „Wir bekommen das Gegentor und verlieren die Ordnung. Davor war es ein hervorragender Auftritt von uns. Diese schlechten Phasen dürfen wir uns in Ettmannsdorf nicht erlauben, wenn wir punkten wollen“, appelliert Scheler.

Der SC Ettmannsdorf rangiert nur zwei Zähler hinter der SpVgg SV auf dem vierten Tabellenplatz. Der SC befindet sich in starker Verfassung und musste nur einmal aus den letzten acht Spielen den Platz mit leeren Händen verlassen. Die Mannschaft von Trainer Mario Albert hat seit Jahren ein konstantes Grundgerüst und strebt als Saisonziel eine bessere Platzierung als der letztjährige Platz acht an. Gefährlichster Akteur ist der Ex-Weidener Tobias Wiesner mit neun Saisontoren. Mithelfen, dessen Wirkungskreis einzudämmen, kann wohl wieder Ludvik Tuma, der nach einem Belastungstest nach seiner Zerrung erstmals nach knapp vier Wochen wieder auf der Bank Platz nehmen könnte. Nicht zur Verfügung stehen Vincent Schweiger verletzungsbedingt und Michael Heisig beruflich.

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