11.12.2019 - 17:13 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Das Ziel der Blue Devils bleibt ein Play-off-Platz

Nach 22 Spielen liegen die Blue Devils in der Eishockey-Oberliga Süd hinter den Erwartungen. Mit 28 Punkten sind die Weidener nur Tabellenelfter. Dieser Platz würde nach der Hauptrunde den Weg in die Abstiegsrunde bedeuten.

Franz Vodermeier, Geschäftsführer der Blue-Devils-Spielbetriebs-GmbH
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Vor zwei Jahren erreichten die Blue Devils als Achter die Play-offs, im Vorjahr als Siebter. Das Ziel für die laufende Saison war ein weiterer kleiner Schritt nach vorne, doch zehn Spiele vor Ende der Hauptrunde sieht die Realität anders aus. Die Weidener liegen nur auf Rang elf und laufen Gefahr, die Meisterrunde der "Top 10" zu verpassen. Der direkte Klassenerhalt wäre damit ebenso dahin, wie die Play-offs mit den Nord-Oberligisten. Chefcoach Ken Latta müsste mit seinem Team in der Verzahnungsrunde mit den sechs besten Bayernligisten um den Verbleib in der Oberliga Süd kämpfen."Natürlich war und ist unser Ziel immer noch ein Play-off-Platz", sagt Franz Vodermeier, der Geschäftsführer der Blue-Devils-Spielbetriebs-GmbH. Mit der aktuellen Platzierung sei niemand zufrieden. "In der Tabelle sind aber alle Vereine ziemlich eng zusammen, somit ist noch alles möglich. Klar ist aber, dass wir unsere Spiele gewinnen müssen." Mit 28 Punkten sind die Blue Devils Elfter, der Rückstand auf Rang zehn beträgt zwei und auf Platz acht drei Zähler.

"Die Hauptrunde neigt sich langsam dem Ende zu, nun muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen", fordert Vodermeier. "Ich weiß und ich bin fest davon überzeugt, dass unser Trainer dies der Mannschaft klar und unmissverständlich verdeutlicht hat." Das größte Problem ist die fehlende Konstanz. Auf gute Spiele und überraschende Erfolge wie zum Beispiel in Deggendorf folgen oft schwache Leistungen wie in den letzten Heimspielen gegen Füssen, Riessersee und Sonthofen. "Die Einstellung einiger Spieler hat, zumindest in einzelnen Spielphasen, einfach nicht gepasst. Einige Leistungsträger haben nicht das gezeigt, was wir von ihnen erwarten", spricht Vodermeier Klartext. In kritischen Situationen müssten gerade diese Spieler "den Karren ziehen" und die jungen Spieler mitreißen.

Vodermeier bezog auch Stellung zur schwierigen Suche nach Neuzugängen. "Dass wir Verstärkung brauchen, ist uns allen klar. Und das nicht erst seit kurzem." Seit dem Karriereende von Marcel Wal-dowsky und dem Weggang von Maximilian Deichstetter sei man auf der Suche. "Unser Team braucht aber keine Verstärkung in der Breite, sondern Leistungsträger, die sofort wirksam werden." Seit Saisonbeginn seien Vodermeier, sein Vorgänger Thomas Siller und Trainer Ken Latta im täglichen Austausch. "Leider haben sich bisher alle Spieler gegen die Blue Devils entschieden oder bekommen aufgrund von Verletzungen keine Freigabe von ihren aktuellen Clubs. Bisher war in keinem Fall das finanzielle Angebot das Hauptkriterium für die Entscheidung gegen uns. Wir haben in Nordbayern einfach einen riesen Standortnachteil gegenüber den Vereinen im Süden."

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